Impressionen vom wirtschaftspolitischen Kolloquium 2013




In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

Aktueller GIS Report als Zeichen der Verbundenheit des ehemaligen Präsidenten Prinz Michael von und zu Liechtenstein mit der FEK e.V.

16. August 2018

Liebe Leserinnen und Leser des EUROjournal pro management, die Nachrufe auf und Reminiszenzen an unseren verstorbenen Leiter der EUROjournal Chefredaktion, Gründer und Ehrenvorsitzenden der FEK e.V., Senator h.c. Peter Verbata, reißen nicht ab. Auch unser ehemaliger Präsident Prinz Michael von und zu Liechtenstein würdigte in einer Nachricht an den Vorstand das Wirken von Peter Verbata, der den Vaduzer Unternehmer 2014 zum Nachfolger von Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein ernannt hatte. Die Verbundenheit des ehemaligen Präsidenten, der sein Ehrenamt vor wenigen Monaten wegen zahlreicher anderer Verpflichtungen zur Verfügung stellte und in Honorarkonsul Dr. Gerhard P. Krüger einen würdigen Nachfolger fand, wurde und wird durch die Möglichkeit dokumentiert, daß die Leserinnen und Leser des EUROjournal pro management regelmäßig den neuesten Expertenbericht der Geopolitical Intelligence Services (GIS), einer Initiative seiner Durchlaucht, auf www.eurojournal.info vorgelegt bekommen.

„Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neutralität“, würdigte FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata im Juni 2014 den neuen Präsidenten Prinz Michael von und zu Liechtenstein. Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Dieter Schaar, stellv. Landrat von Kulmbach, Landrat Klaus Peter Söllner und Neudrossenfelds Bürgermeister Harald Hübner begleiteten Senator h.c. Peter Verbata damals nach Vaduz | Foto: Michael Matejka „Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neutralität“, würdigte FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata im Juni 2014 den neuen Präsidenten Prinz Michael von und zu Liechtenstein. Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Dieter Schaar, stellv. Landrat von Kulmbach, Landrat Klaus Peter Söllner und Neudrossenfelds Bürgermeister Harald Hübner begleiteten Senator h.c. Peter Verbata damals nach Vaduz | Foto: Horst Wunner

„Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neutralität“, würdigte FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata im Juni 2014 den neuen Präsidenten Prinz Michael von und zu Liechtenstein. Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Dieter Schaar, stellv. Landrat von Kulmbach, Landrat Klaus Peter Söllner und Neudrossenfelds Bürgermeister Harald Hübner begleiteten Senator h.c. Peter Verbata damals nach Vaduz

Foto: Michael Matejka (li.), Horst Wunner (re.)


Lesen Sie also HIER den neuesten Bericht aus der GIS-Reihe:





In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

Nachrufe von Brückenbauern aus Bayern und Böhmen

14. August 2018

Der Tod unseres FEK-Ehrenvorsitzenden und Leiters der EUROjournal pro management Chefredaktion, Senator h.c. Peter Verbata, hat in den vergangenen Tagen zu einer Vielzahl von Reaktionen geführt. Neben der echten Betroffenheit und der immer wieder zum Ausdruck kommenden Trauer über den Verlust eines guten Freundes und vorbildlichen Europäers stellen die Kondolenzschreiben vor allem die Lebensleistung des Gründers unserer Fördergesellschaft für europäische Kommunikation e.V. heraus.

Heute wollen wir den Leserinnen und Lesern des EUROjournal pro management die sehr perönlich gehaltenen Nachrufe zweier langjähriger Wegbegleiter präsentieren, die ein besonderes Herzensanliegen Peter Verbatas in den Mittelpunkt treten lassen: die deutsch-tschechische Verständigung. Senator h.c. Peter Verbata wurde im Januar 1942 im vom nationalsozialistischen Deutschland besetzten Prag geboren und die Auswirkungen der Zeitläufte haben sein ganzes Leben nachhaltig geprägt. Die Familie mit deutschen und tschechischen, eben böhmischen Wurzeln, war in der nach 1945 wieder erstandenen Tschechoslowakischen Republik geblieben, Peter lebte hier die ersten 27 Jahre seines Lebens und diente dort trotz mancher durch seine teils aristokratische Herkunft in Kauf zu nehmender Nachteile auch in der Armee, absolvierte ein journalistisches und politologisches Studium und machte erste Berufserfahrungen als Kameramann bei der Československá televize. In dieser Zeit lernte er bereits PhDr. Milan Syruček kennen, einen noch heute in der Tschechischen Republik bekannten Journalisten und Autor zahlreicher zeitgeschichtlicher Werke. Milan Syruček, seit langem Autor des EUROjournals und seit 2016 Mitglied der Chefredaktion, hat darum gebeten, seine persönlichen Erinnerungen an Peter Verbata in tschechischer Originalversion zu veröffentlichen.

Nach dem Scheitern des Prager Frühlings wanderte Peter Verbata in die Bundesrepublik aus und setzte seine journalistische Tätigkeit in seiner neuen Heimat Nürnberg fort. Die Akklimatisierung in dieser alten Kaiserstadt fiel Peter leicht, war diese doch – wie er einmal sagte – „wie Prag die Stadt Kaiser Karls IV.“ Hier kommt unser zweiter Kondolent ins Spiel, Dr. h.c. Bernd Posselt, Bundessprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Präsident der Paneuropa-Union Deutschland e.V., der die visionäre Kraft des hochmittelalterlichen Herrschers genauso schätzt, wie es Peter stets tat, was nicht zuletzt auch zur Entstehung der FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. im Jahr 2001 führte. Eine Auszeichnung, die unsere Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation seither im zweijährigen Turnus an inzwischen 18 Persönlichkeiten aus Politik, Diplomatie und Wissenschaft, die sich in besonderem Maße für die Europäische Verständigung eingesetzt haben, verliehen hat. Einer von diesen hochrangigen Persönlichkeiten war u.a. S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg, ehemals Präsident der Internationalen Paneuropa-Union, dem sich sowohl Peter Verbata sehr nah fühlte, als auch in besonderer Weise Dr. h.c. Bernd Posselt, der in den frühen Jahren des Europäischen Parlaments Otto von Habsburgs persönlicher Referent und Sprecher gewesen war, ehe er von 1994 bis 2014 selbst Mitglied des Europäischen Parlaments war. Viele Querverbindungen und Anekdoten wären noch zu erzählen, doch lassen wir die beiden mit Peter Verbata freundschaftlich verbundenen Wegbegleiter selbst zu Wort kommen.

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Die Verleihung der FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. an Dr. Otto von Habsburg im Jahr 2005 war dem damaligen geschäftsf. Vorstandsvorsitzenden Peter Verbata eine besondere Ehre und Freude. | Foto: Erich Zwick

Die Verleihung der FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. an Dr. Otto
von Habsburg im Jahr 2005 war dem damaligen gf. Vorstandsvorsitzen-
den Peter Verbata eine besondere Ehre und Freude.

Foto: Erich Zwick

Senator h.c. Peter Verbata in angeregter Diskussion mit PhDr. Milan Syruček. Ein Schnappschuß während der EUROjournal-Redeaktionskonferenz 2015. | Foto: Thomas Weiss

Senator h.c. Peter Verbata mit PhDr. Milan Syručekin in angeregter
Diskussion. Ein Schnappschuß während der EUROjournal-
Redeaktionskonferenz 2015.

Foto: Thomas Weiss



Paneuropa-Union Deutschland e.V.

„Peter Verbata war ein Unternehmer im eigentlichen Sinn des Wortes – denn er unternahm ständig etwas, und zwar zum Wohl der gemeinsamen Sache. Er war ein erfolgreicher Organisator, ein tüchtiger Publizist, ein hervorragender Journalist, ein tiefgründiger Analytiker, ein großer Kenner von Kultur und Geschichte sowie ein echter böhmischer und europäischer Patriot. Seine Verbundenheit mit unserer Paneuropa-Bewegung und mit der Sudetendeutschen Volksgruppe als dem Vierten Stamm Bayerns war tief und echt. In ihm lebte der völkerverbindende Geist der Heiligen Wenzelskrone und ihres wohl größten Trägers, Kaiser Karls IV..
Für uns alle wird er als maßgeblicher Gestalter der Verständigung, aber auch als erfreulicher Mensch und als guter Freund in Erinnerung bleiben.

Seinem Nachfolger und dessen Mitstreitern wünsche ich von Herzen, daß es ihnen gelingt, das Lebenswerk unseres Peter Verbata fortzusetzen, und rechne damit, daß auch unsere gute Verbindung im Kampf gegen Renationalisierung und Nationalismus weiterbesteht.“

Dr. h.c. Bernd Posselt, MdEP a.D., ist Bundessprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Präsident der Paneuropa-Union Deutschland e.V. | Foto: Thomas Weiss

Dr. h.c. Bernd Posselt, MdEP a.D.

Präsident der Paneuropa-Union Deutschland
Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe

Dr. h.c. Bernd Posselt, MdEP a.D.
auf dem 67. Sudetendeutschen Tag in Nürnberg.
Foto: Thomas Weiss



Přítel a bojovník
Věčné památce Petera Verbaty

Už si přesně nepamatuji, jak a kdy jsme se seznámili, kdy přeskočila ona jiskra, kdy se ze známosti stává přátelství. Jen jsem vždycky litoval, že jsme se nepoznali dříve, protože člověk má známých spoustu, ale přátel málo. Získal mě ke spolupráci s EUROjournalem, překládal moje články, které jsem mu posílal pro časopis, jezdil ochotně do Prahy, na akce, které jsem pořádal, ať už to byla diskusní fóra v Evropském domě, konference, nebo křty mých nových knížek. Je to zvláštní, ale byli jsme naladěni na stejné názorové vlně, oba zanícení Evropané.

Jak mi teď bude chybět! Už mi nezazvoní telefon s jeho milým, vždy přívětivým hlasem plným životního optimismu. Už ho neuvítám u našeho stolu spolu s jeho věrnou ženou Roswithou, která mu byla vždy oporou.

Těžko se s tím smiřuji. Ale jak se u nás říká: budiž mu zem lehkou.

Tak zase někdy na shledanou, Petře, v tom jiném světě, který snad je přívětivější, než tento náš vezdejší.

Ein nachdenklicher PhDr. Milan Syruček bei der jüngsten Redaktionskonferenz des EUROjournal pro management in Františkovy Lázně/Franzensbad | Foto: Thomas Weiss

PhDr. Milan Syruček

Mitglied der Chefredaktion
EUROjournal pro management

Ein nachdenklicher PhDr. Milan Syruček
bei der jüngsten Redaktionskonferenz des EUROjournal pro management
in Františkovy Lázně/Franzensbad
Foto: Thomas Weiss





In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

Letzter persönlicher Gruß des FEK-Präsidenten Dr. Gerhard Krüger

13. August 2018

Liebe Leserinnen und Leser des EUROjournals pro management, wir haben Sie zwischenzeitlich bereits mit einer Reihe von Reaktionen von Freunden und Partnern der FEK e.V. und unseres verstorbenen Gründers und Ehrenvorsitzenden Senator h.c. Peter Verbata bekannt gemacht. Auch den Gremienmitgliedern und Funktionsträgern der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. soll an dieser Stelle natürlich die Möglichkeit eines persönlichen Grußes gegeben werden. Und wer, wenn nicht der FEK-Präsident selbst, wäre besser geeignet, in dieser Reihe den Anfang zu machen. Zumal Dr. Gerhard P. Krüger, Honorarkonsul der Republik Makedonien, neben der Vereinsarbeit auch eine langjährige persönliche Freundschaft mit Senator h.c. Peter Verbata verband.


Am 16. Mai 2018 überreichte Senator h.c. Peter Verbata unserem neuen FEK-Präsidenten Dr. Gerhard P. Krüger die Ernennungsurkunde, die den Nürnberger Internisten und Diplomaten zum Nachfolger des aus dem Amt geschiedenen Prinz Michael von und zu Liechtenstein machte. | Foto: Thomas Weiss

Am 16. Mai 2018 überreichte Senator h.c. Peter Verbata unserem neuen FEK-Präsidenten Dr. Gerhard P. Krüger die Ernennungsurkunde, die den Nürnberger Internisten und Diplomaten zum Nachfolger des aus dem Amt geschiedenen Prinz Michael von und zu Liechtenstein machte.

Foto: Thomas Weiss


«Von Herzen gönne ich Dir die Ruhe, die Du in friedvoller Vollendung in den Armen Deiner Roswitha, während Deiner leidenschaftlichen Arbeit, umgeben und eingebettet von Akten, Notizen und Zeitungen, welche die Intensität Deiner aufgebrachten Energie im Engagement für Dein EUROjournal wiederspiegelten, in den Redaktionsräumen Deiner FEK fandst.»

Für Dich lieber Peter gab es keinen schöneren Ort uns zu verlassen, denn hier in dieser, Deiner gelebten Welt, schloss sich nun dein Lebens- und Wirkungskreis.

In der Nachschau Deiner Aktivitäten der letzten Wochen, in der Du ohne Notwendigkeit unter anderem Deine Nachfolge in der FEK bestelltest und vorantriebst, liegt wohl auch ein Geheimnis des Lebens.

Das alles, ohne Deine vertraute Stimme oder Rat, hinterlässt uns nachdenklich, aber auch dankbar, weil wir Deine Idee eines friedvollen Europas der Regionen gerne übernehmen und weiterführen.

Das schönste Denkmal, welches wir Dir setzen können, ist das Festhalten und Fortbestehen Deiner Ideen und Ideale im EUROjournal der FEK und den Europatagen, welche Dich bis zu deinen letzten irdischen Momenten begleiteten und umgaben.

In dankbarer Erinnerung

Dr. Gerhard Krüger
Honorarkonsul von Makedonien
Präsident der FEK e.V.





In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

Nachruf der Freunde und Mitglieder des EUROPAVEREIN GPB e.V.

12. August 2018

Der Tod unseres FEK-Ehrenvorsitzenden und Leiters der EUROjournal pro management Chefredaktion, Senator h.c. Peter Verbata, hat in den vergangenen Tagen zu einer Vielzahl von Reaktionen geführt. Neben der echten Betroffenheit und der immer wieder zum Ausdruck kommenden Trauer über den Verlust eines guten Freundes und vorbildlichen Europäers stellen die Kondolenzschreiben vor allem die Lebensleistung des Gründers unserer Fördergesellschaft für europäische Kommunikation e.V. heraus.

Mit einer Reihe von Vereinen und Gesellschaften, die sich wie die FEK e.V. «EUROPA» auf die Fahnen geschrieben haben, bestehen seit Jahren gute Verbindungen, die insbesondere durch das stets umtriebige und gewinnende Naturell des einstigen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden Senator h.c. Peter Verbata geknüpft werden konnten. Eine der längsten Freundschaften verbindet die FEK e.V. dabei mit dem Eschweiler EUROPAVEREIN GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft e.V.. Mit dieser bereits seit 1991 bestehenden Vereinigung besteht eine vertrauensvolle Fördermitgliedschaft auf Gegenseitigkeit, von der auch Sie, liebe Leserinnen und Leser des EUROjournals pro management, profitieren. Der beliebte Nachrichtenquerschnitt aus Europa, der von der GPB e.V. mehrfach im Monat herausgegeben wird und auch den Lesern des EUROjournals einen hochinteressanten Pressespiegel zu allen aktuellen Fragestellungen mit Europa-Bezug gibt, wird auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Dafür sind wir unseren Freunden Annelene Adolphs und Peter Schöner sowie ihren Mitstreitern sehr dankbar, ebenso wie für ihren würdigen Nachruf!


Als Fördermitglied auf Gegenseitigkeit nahm der Europaverein GPB e.V., vertreten durch deren Vorstände Peter Schöner und Annelene Adolphs (von rechts), im Mai 2015 an der Mitgliederversammlung der FEK e.V. in Wirsberg teil. Mit auf dem Foto neben dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Senator h.c. Peter Verbata auch Oberfrankens IHK-Vizepräsidentin und Fördermitglied Dr. Laura Krainz-Leupoldt sowie die beiden stellvertretenden Vorstände Dieter Schaar und Harald Hübner sowie Kurator PD Dr. Wolfgang Otto | Foto: Horst Wunner

Als Fördermitglied auf Gegenseitigkeit nahm der Europaverein GPB e.V., vertreten durch deren Vorstände Peter Schöner und Annelene Adolphs (von rechts), im Mai 2015 an der Mitgliederversammlung der FEK e.V. in Wirsberg teil. Mit auf dem Foto neben dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Senator h.c. Peter Verbata auch Oberfrankens IHK-Vizepräsidentin und Fördermitglied Dr. Laura Krainz-Leupoldt sowie die beiden stellvertretenden Vorstände Dieter Schaar und Harald Hübner sowie Kurator PD Dr. Wolfgang Otto.

Foto: Horst Wunner


Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft e.V.

Senator h.c. Peter Verbata

Der Tod schließt den Lebenskreis.
Erinnerungen und Dankbarkeit
öffnen ihn wieder!

In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

† 7. August 2018


Unsere langjährigen Mitglieder haben ihn in Stolberg, Eschweiler und auch in Simonskall kennen und schätzen gelernt.

Es ist, als ob es gestern wäre, unsere Begegnung mit Peter in der damaligen Gesandtschaft der Polen in Köln zu Anfang der 2000er Jahre.

Wir waren uns schnell darüber einig, dass den Worten „den Bürger in die politischen Entscheidungen der Union einzubeziehen“ Taten folgen müssen. Die Menschen in der Union müssen  in der Lage sein, Entscheidungen nachvollziehen zu können. Das geht weit über die Diskussionen um Ölkännchen oder Allergenverordnungen aus Brüssel hinaus. Es geht um ein gemeinsames Europa, das glaubwürdiger, friedlicher und sicherer als viele andere Teile der Welt ist. Dazu gehört Kommunikation. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens.

Es ist das Ziel unserer beiden Gesellschaften über Europadebatten und das Wissen um die Geschichte und Kultur unserer Nachbarn in der Europäischen Union, Verständnis und Gemeinsamkeiten zu wecken. Wir bekennen uns zu einer Union, die in der Vielfalt geeint ist. Die Ideen unserer Gründerväter sind nach wie vor aktuell.

Schon der Name FEK steht für das von Peter angestrebte Ziel, Förderung der europäischen Kommunikation – sein Lebenswerk.

Seit 2003 sind wir Partner in der Europaarbeit. Dies haben wir durch die Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit besiegelt.

Wir sind stolz, mit ihm zusammengearbeitet zu haben. Wir sind erschüttert, dass ein großer Verfechter der europäischen Idee nicht mehr unter uns weilt.

Wir werden auch in der Zukunft mit der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation verbunden bleiben. In diesem Sinne haben wir uns bereits mit dem geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden PD Dr. Wolfgang Otto ausgetauscht. Dies soll unser Beitrag zu seinem Gedenken sein.

In dieser schweren Zeit sind wir von ganzen Herzen und mit allen Gedanken bei seiner lieben Gattin Roswitha.

Der letzte Abschied von einem geliebten Menschen ist der Moment, in dem wir ergriffen stille stehen und so arm an Worten des Trostes sind.
Möge die Erinnerung an alles gemeinsame Schöne helfen, die Trauer zu überwinden.

Für den Vorstand des Europaverein GPB e.V.

Peter Schöner — Jürgen Werner — Nathalie Adolphs — Annelene Adolphs

Erinnerung an das II. Internationale Europaforum in Simonskall, hier eine Gesprächsrunde unter Beteiligung von Peter Verbata (rechts). |Foto: Europaverein GPB e.V.

Erinnerung an das II. Internationale Europaforum in Simonskall, hier eine Gesprächsrunde unter Beteiligung von Peter Verbata (rechts).

Foto: Europaverein GPB e.V.





In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

Letzter Gruß aus Ladinien: L senatëur Peter Verbata ie mort

11. August 2018

Der Tod unseres FEK-Ehrenvorsitzenden und Leiters der EUROjournal pro management Chefredaktion, Senator h.c. Peter Verbata, hat in den vergangenen Tagen zu einer Vielzahl von Reaktionen geführt. Neben der echten Betroffenheit und der immer wieder zum Ausdruck kommenden Trauer über den Verlust eines guten Freundes und vorbildlichen Europäers stellen die Kondolenzschreiben vor allem die Lebensleistung des Gründers unserer Fördergesellschaft für europäische Kommunikation e.V. heraus.

Bereits in den 1970er Jahren kam Peter Verbata als Journalist und Filmemacher mit Ladinien in Kontakt, der Dolomitenregion in den norditalienischen Provinzen Alto Adige, Veneto und Belluno. Entstanden sind langjährige freundschaftliche Verbindungen zu Persönlichkeiten unterschiedlicher Professionen. Nicht erst seit der Ernennung zum Ehrenbürger Corvaras am 19. Oktober 2016 war es Peters großer Traum, den Ladinern im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage eine Bühne zu bieten. Nachdem das Programm der die Europatage flankierenden wirtschaftspolitischen Kolloquien in den Anfangsjahren stets ein neues EU-Beitrittsland thematisiert hatte und dieses Konzept 2013 mit dem letzten Beitrittsland Kroatien zum Ende kam, arbeiten die Veranstalter der Europatage seit 2015 mit einzelnen europäischen Regionen zusammen. Nach Andalusien und der Republik Mazedonien war es im Jahr 2017 soweit und Ladinien erhielt am Rotmain die Aufmerksamkeit der Europatag-Gemeinde. Unter Führung von Milva Mussner, der Präsidentin der Ladinischen Gemeinschaft (Union Generela di Ladins dla Dolomites), brachten im Mai letzten Jahres etwa 80 Mitwirkende für drei Tage „Ladin“ nach Oberfranken. Neben einzelnen Musik-, Folklore- und Handwerks-Gruppen, die auch das Europafest in Neudrossenfeld bereicherten, bleiben insbesondere die zahlreichen wissenschaftlichen Vorträge zu Geschichte, Sprache und Kultur der Ladiner in bester Erinnerung. Auf dem Höhepunkt der Veranstaltung überreichte Peter Verbata zudem die FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. an Cavaliere Hubert Dalponte, einem Hotelier und Tourismuspionier aus dem Grödnertal.

Die Nachricht vom Tode Peter Verbatas hat auch die Freunde in Ladinien erreicht und bewegt, wie ein kurzer Nachruf von David Lardschneider, Chefredakteur der ladinischen Wochenzeitung „La Usc di Ladins“, beweist, der am Freitag in Südtirol veröffentlicht wurde.

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UGLD – Union Generela di Ladins dla Dolomites – dal 1905 | Foto: Egon Lippert
Erinnerungen an die Neudrossenfelder Europatage 2017: unvergessen bleiben die zahlreichen Folklore-Gruppen, die von der Union Generela di Ladins dla Dolomites mit nach Oberfranken gebracht wurden. Laureat Hubert Dalponte freut sich mit seinem langjährigen Freund Peter Verbata über den gelungenen Tag | Foto: Michael Matejka Erinnerungen an die Neudrossenfelder Europatage 2017: unvergessen bleiben die zahlreichen Folklore-Gruppen, die von der Union Generela di Ladins dla Dolomites mit nach Oberfranken gebracht wurden. Laureat Hubert Dalponte freut sich mit seinem langjährigen Freund Peter Verbata über den gelungenen Tag | Foto: Michael Matejka

Erinnerungen an die Neudrossenfelder Europatage 2017: unvergessen bleiben die zahlreichen Folklore-Gruppen, die von der Union Generela di Ladins dla Dolomites mit nach Oberfranken gebracht wurden. Laureat Hubert Dalponte freut sich mit seinem langjährigen Freund Peter Verbata über den gelungenen Tag.

Fotos: Egon Lippert (oben) & Michael Matejka (2 unten)


David Lardschneider als Co-Moderator des wirtschaftspolitischen Kolloquiums im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im Mai 2017. | Foto: Michael Matejka

David Lardschneider als Co-Moderator des wirtschaftspolitischen Kolloquiums im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im Mai 2017.

Foto: Michael Matejka

L senatëur Peter Verbata ie mort

Ai 7 de agost ie mort l Senatëur h.c. y presidënt dla “Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation - FEK”. Ël ie stat zitadin d’unëur de Corvara.

Tres ël iel nce unit a s’l dé la gran ancunteda a Neudrossenfeld dl 2017, ulache la Union Generela di Ladins dla Dolomites à pudù prejenté, deberieda cun truepa lies y istituzions ladines, la realtà di Ladins dla Dolomites.

La presidënta dla Union di Ladins dla Dolomites Milva Mussner: “Cun Verbata se n ie jit n gran sustenidëur dla cossa ladina ora che n prumotëur dl’Europa di populi. Nosc cunduel ti va ai siei di familia, dantaldut a si fëna Roswitha“.

Che l pausse tla pesc de Die!

David Lardschneider, Wolkenstein
Chefredakteur La Usc di Ladins





In memoriam Senator h.c. Peter Verbata

Nachruf von Landkreis Kulmbach und Gemeinde Neudrossenfeld

10. August 2018

Erinnerung an die Europatage 2017 mit Dieter Schaar, ehemaliger Bürgermeister Neudrossenfelds und Vizelandrat, Bürgermeister und stellv. FEK-Vorsitzender Harald Hübner, Senator h.c. Peter Verbata, Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner und Dr. Theo Waigel, einer der Laureaten der FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. (von links). | Foto: Michael Matejka

Erinnerung an die Europatage 2017 mit Dieter Schaar, ehemaliger Bürgermeister Neudrossenfelds und Vizelandrat, Bürgermeister und stellv. FEK-Vorsitzender Harald Hübner, Senator h.c. Peter Verbata, Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner und Dr. Theo Waigel, einer der Laureaten der FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. (von links).

Foto: Michael Matejka


Der Tod unseres FEK-Ehrenvorsitzenden und Leiters der EUROjournal pro management Chefredaktion, Senator h.c. Peter Verbata, hat in den vergangenen Tagen zu einer Vielzahl von Reaktionen geführt. Neben der echten Betroffenheit und der immer wieder zum Ausdruck kommenden Trauer über den Verlust eines guten Freundes und vorbildlichen Europäers stellen die Kondolenzschreiben vor allem die Lebensleistung des Gründers unserer Fördergesellschaft für europäische Kommunikation e.V. heraus. Wir wollen den treuen Leserinnen und Lesern des EUROjournal pro management die genannten Reaktionen nicht vorenthalten und fangen mit der Veröffentlichung des offiziellen gemeinsamen Nachrufs von Landkreis Kulmbach und Marktgemeinde Neudrossenfeld an. Seit 2003 besteht zwischen Landkreis, Gemeinde und FEK e.V. eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen der Organisation der gemeinsamen Europatage, die im Mai 2019 zum 10. Male stattfinden werden.


Gemeinde Neudrossenfeld
Landkreis Kulmbach

Die Gemeinde Neudrossenfeld und der Landkreis Kulmbach trauern um

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer.pol., Dipl.-Journalist (Univ.)

Als Gründungsvater und langjähriger Vorsitzender der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation hat er nicht nur im Landkreis Kulmbach bleibende Spuren hinterlassen. Als Steuermann gab er lange Zeit die Richtung des Vereins vor, schuf Strukturen und Verbindungen. Er war eine hoch verdiente, geachtete und äußerst geschätzte Persönlichkeit – ein unbeirrter und entschlossener Botschafter der europäischen Idee.

Unsere Neudrossenfelder Europatage wurden von seinen Visionen und Initiativen maßgeblich geprägt. Seit 2003 durfte das Rotmaintal im regelmäßigen Turnus Gäste aus aller Welt begrüßen und Gastgeber für eine große Zahl bekannter Politiker sein. Die Europatage sind ein Gewinn für die Region, deren Glanz auf das gesamte Kulmbacher Land ausstrahlt. Ohne seine Aktivitäten wäre die Etablierung von Neudrossenfeld als Europagemeinde und die Auszeichnung mit dem Europadiplom nicht möglich gewesen.

Wir sind Senator Peter Verbata zu großem Dank verpflichtet, werden sein Andenken bewahren und ihn stets in bester Erinnerung behalten.

Unser Mitgefühl gilt in diesen dunklen Tagen seiner lieben Gattin Roswitha. Positive Gedanken und gute Wünsche mögen sie begleiten.

Gemeinde Neudrossenfeld

Harald Hübner
Erster Bürgermeister

Landkreis Kulmbach

Klaus Peter Söllner
Landrat





Zum Tode von Senator h.c. Peter Verbata

7. August 2018

Abschied von einem großen Verfechter der europäischen Sache

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol. Dipl.-Journalist (Univ.)

Senator h.c. Peter Verbata
während der Jahreshaupt-
versammlung 2018 der
Fördergesellschaft für
Europäische Kommunikation
(FEK) e.V.

Die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. informiert mit großer Trauer über den plötzlichen und unerwarteten Tod ihres Gründers und Ehrenvorsitzenden, Senator h.c. Peter Verbata.
Am Morgen des 7. August 2018 schloss der langjährige geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der FEK e.V. im Alter von 76 Jahren für immer die Augen.
Nicht erst in den vergangenen knapp 20 Jahren, in denen Peter Verbata als Gründer und Motor der FEK und gleichzeitig Chefredakteur des von dieser herausgegebenen Dokumentations- und Informationsmagazins EUROjournal pro management im wahrsten Sinne alles, was ihm zur Verfügung stand, in den Dienst des Vereins stellte, lag ihm Europa besonders am Herzen. Vor allem die Notwendigkeit zur friedlichen Zusammenarbeit in Mitteleuropa war Peter Verbata, wie sein Lebensweg dokumentiert, bereits in die Wiege gelegt worden.

Betrachtet man das Lebenswerk des viel zu früh Verstorbenen, so zeigt sich eindrucksvoll, daß auch aus der Nürnberger Vorstadt heraus Geschichte geschrieben werden kann. Es mag nicht die Art der Geschichtsschreibung sein, wie sie einst Helmut Kohl, dessen Leben Peter Verbata selbst im vergangenen Jahr in einem seiner letzten Beiträge für das EUROjournal würdigte, für sich und seine Politik in Anspruch zu nehmen pflegte, dafür aber das stete Bemühen und Arbeiten an den kleinen Dingen im großen Ganzen. Dieses große Ganze ist dabei die europäische Einigung und Verständigung, die von Peter Verbata und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern bei der FEK e. V. stets als ein Weg der kleinen Schritte betrachtet wurde – dafür aber mit festem und sicherem Tritt.

Der Fall des „Eisernen Vorhangs“ gab dem in Prag geborenen und bis ins junge Erwachsenenalter in der Tschechoslowakei (CSSR) lebenden Politologen, Filmemacher und Dipl.-Journalisten einen entscheidenden Anstoß, sich der Sache Europas noch entschiedener als zuvor anzunehmen. Vor allem die Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen lag dem Ehrensenator des Wirtschaftskommittee Deutschland stets besonders am Herzen und durch seine ganz persönliche Geschichte war Peter Verbata in den Jahren nach der samtenen Revolution beliebter Ansprechpartner von Politik und Diplomatie auf beiden Seiten. „Es gab Jahre, da haben sich Minister und Botschafter bei uns im Hause die Klinke in die Hand gegeben und ihre Arbeitsfrühstücke mit den deutschen und bayerischen Mandatsträgern, Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur abgehalten,“ erinnerte sich der Verstorbene im persönlichen Gespräch vor ein paar Jahren am Rande der Neudrossenfelder Europatage. Dipl.-Journalist Peter Verbata durfte sich rühmen, und dieser Ruhm wird bleiben, nicht nur diese inzwischen vielbeachtete Veranstaltungsreihe mitbegründet zu haben, sondern ist auch und vor allem der Initiator, „spiritus rector“, ständiger Impulsgeber und nicht zuletzt Hauptfinanzier des gemeinnützigen Vereins Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) und dessen Organs EUROjournal pro management gewesen. Gerne erinnerte sich Verbata an die Tage im Sommer 1999 zurück, als es mit dem Verein so richtig los ging: „Prominente Persönlichkeiten wie Dr. Ingo Friedrich, ehemaliger Vizepräsident des Europäischen Parlaments und persönlicher Freund, oder Rudolf Dumont du Voitel, als einstiger EU-Pressechef in Brüssel ein Pionier der europäischen Idee, waren damals genauso mit von der Partie, wie Kollegen aus Journalie und Diplomatie, aber auch der Wirtschaft, man denke an Dr. Hans Kolb von der IHK in Oberfranken.“ Während Rudolf Dumont du Voitel genauso wie dessen später im Kollegium des EUROjournal pro management engagierter Sohn Rainer dem Verstorbenen vor einigen Jahren vorausgingen, freute sich Peter Verbata bis zuletzt über den engen freundschaftlichen Kontakt zu Dr. Ingo Friedrich sowie dem Schutzherrn der FEK-Europamedaille, Honorarkonsul Hans-Peter Schmidt, einem langjährigen Freund und Förderer der FEK.

Denkt man an Neudrossenfeld, die Europatage und die FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV., ebenso inspiriert von Peter Verbata, dann fallen einem die vielen großen Namen der hiermit geehrten europäischen Politiker, Diplomaten und Wissenschaftler ein. Die Liste der Geehrten liest sich wie das „who is who“ der europäischen Nachkriegsgeschichte und es war oftmals die persönliche Ansprache eines Peter Verbata, die Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Dr. Krzysztof Misczczak, Dr. Otto von Habsburg, Dr. Hans-Dietrich Genscher, Gyula Horn, Dr. Franz Fischler, Prof. Dr. Vytautas Landsbergis, Prof. Dr. Zoran Jašić, Mag. Karel Borůvka, Dr. Erhard Busek oder Dr. Theo Waigel – um nur einige wenige zu nennen – dazu brachten, mit einem gewissen Stolz die Ehrung durch die FEK anzunehmen. Doch nicht nur die großen Namen waren dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden wichtig. Vielmehr sollten diese das Klima und die Aufmerksamkeit schaffen, die den nach Oberfranken eingeladenen Partnerländern und -regionen gebührte. Bei der Planung und Organisation dieser Europatage brachte sich Verbata, längst im Rentenalter, genauso engagiert persönlich ein, wie bis zuletzt in der Redaktionsarbeit des EUROjournals. Immer mit Rat und Tat und was sonst noch alles dazugehört von seiner lieben Gattin Roswitha Verbata unterstützt.

Trotz seiner 76 Jahre, die Peter Verbata seit Ende Januar 2018 zählte, kam es dennoch für alle Beteiligten überraschend, als der Verstorbene im Mai ankündigte, nicht mehr für das Amt des Vorstandsvorsitzenden kandidieren zu wollen. Es war der letzte große Dienst des im Anschluss mit dem Ehrenvorsitz betrauten Nürnbergers für seinen Verein. Denn mit der Wahl eines neuen Vorstandsvorsitzenden, sowie dem ebenfalls im Frühjahr über die Bühne gegangenen Wechsel in den Ämtern von Präsident und Kuratoriumsvorsitzendem hinterlässt der Ehrenvorsitzende die FEK im 20. Jahr ihres Bestehens breit und zukunftsfähig aufgestellt. Zusammen mit den Kuratoren der FEK e.V. und Kollegiumsmitgliedern des EUROjournals, den Freunden und Förderern ist es Wunsch und Verpflichtung für den Vorstand der FEK e.V. das große Aufbauwerk seines vorangegangenen Ehrenvorsitzenden zu würdigen und zu pflegen.

Im Namen all dieser Mitstreiter und Freunde von FEK e.V. und EUROjournal danken Präsident Dr. Gerhard Krüger, Vorstandsvorsitzender PD Dr. Wolfgang Otto und Kuratoriumsvorsitzender Mag. Karel Borůvka ihrem langjährigen Freund und europäischen Vorbild für die geleistete Arbeit, die ihresgleichen sucht. Die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. wird ihrem Gründer und Ehrenvorsitzenden, Senator h.c. Peter Verbata, stets ehrendes Andenken bewahren.

Besonders warm und herzlich sind unsere Gedanken und guten Wünsche heute aber bei unserem FEK-Ehrenmitglied Roswitha Verbata, die mit ihrem Peter in den letzten Jahrzehnten Freud und Leid geteilt hat und mit ihm zusammen das „Kind“ FEK e.V. großgezogen hat. So wie wir das Andenken an unseren Peter Verbata ehren wollen, so selbstverständlich ist auch, daß seine liebe Gattin Roswitha immer ein ganz wichtiger Teil der FEK sein wird.

Vom FEK-Vorstandsvorsitzenden PD Dr. Wolfgang Otto





Der Gründer der FEK e.V. tritt einen Schritt zurück

FEK e.V. mit neuem Präsident und Vorstand

17. Mai 2018

Die FEK freut sich auf die gemeinsame Arbeit für ein erfolgreiches Kolloquium und Europatage 2019: Franz Leupoldt – Geschäftsführer PEMA Weißenstadt, Mag. Karel Borůvka – neuer Vorsitzender des Kuratoriums – vormaliger tschechoslowakischer und tschechischer Vizeaußenminister, Jeanette Steinbach – wiedergewählte Kassier, stellvertretender Vorsitzender Senator h.c. Peter Verbata, neuer geschäftsführender Vorstandsvorsitzender PD Dr. Wolfgang Otto, Roswitha Verbata – Ehrenmitglied, Dr. Laura Krainz-Leupodt – Geschäftsführer PEMA Weißenstadt und Vizepräsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth, der neue Präsident der FEK e.V. Dr. Gerhard Krüger – Honorarkonsul von Makedonien, stellvertretender Vorsitzender RA Harald Hübner – Bürgermeister der Gemeinde Neudrossenfeld, Dieter Schaar – Vizelandrat im Landkreis Kulmbach (von links) | Foto: Thomas Weiss

Die FEK freut sich auf die gemeinsame Arbeit für ein erfolgreiches Kolloquium und Europatage 2019: Franz Leupoldt – Geschäftsführer PEMA Weißenstadt, Mag. Karel Borůvka – neuer Vorsitzender des Kuratoriums – vormaliger tschechoslowakischer und tschechischer Vizeaußenminister, Jeanette Steinbach – wiedergewählte Kassier, stellvertretender Vorsitzender Senator h.c. Peter Verbata, neuer geschäftsführender Vorstandsvorsitzender PD Dr. Wolfgang Otto, Roswitha Verbata – Ehrenmitglied, Dr. Laura Krainz-Leupodt – Geschäftsführer PEMA Weißenstadt und Vizepräsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth, der neue Präsident der FEK e.V. Dr. Gerhard Krüger – Honorarkonsul von Makedonien, stellvertretender Vorsitzender RA Harald Hübner – Bürgermeister der Gemeinde Neudrossenfeld, Dieter Schaar – Vizelandrat im Landkreis Kulmbach (von links)


Dr. Gerhard Krüger – Honararkonsul für Makedonien – wird von Senator h.c. Peter Verbata, als noch amtierendem geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden, zum neuen Präsidenten der FEK e.V. | Foto: Thomas Weiss

Dr. Gerhard Krüger – Honararkonsul für Makedonien – wird von Senator h.c. Peter Verbata, als noch amtierendem geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden, zum neuen Präsidenten der FEK e.V. berufen.


Wirsberg. – Wie jedes Frühjahr, fand auch diesmal die Jah­res­haupt­ver­samm­lung der För­der­ge­sell­schaft für Eu­ro­päi­sche Kom­mu­ni­ka­tion (FEK) e.V. im Hotel Spa & Resort Reiterhof in Wirsberg im schönen Hochmaintal gelegen, statt. Frank Eckert, Kurator der FEK e.V. und Hausherr im Reiterhof, hielt auch diesmal eine ausgezeichnete, schmackhafte Stärkung bereit, bevor Senator h.c. Peter Verbata MA rer. pol. Dipl.-Journalist (Univ.) mit der sozusagen letzten Amtshandlung als geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Krüger – Honararkonsul für Makedonien – zum neuen Präsidenten berief. Dr. Krüger tritt in die Fußstapfen von SD Prinz Michael von und zu Liechtenstein, der seit 2014 die FEK repräsentierte.

PD Dr. Wolfgang Otto bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und nimmt die einstimmige Wahl an. | Foto: Thomas Weiss

PD Dr. Wolfgang Otto bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und nimmt die einstimmige Wahl an.

Jeanette Steinbach wurde in ihrem Amt als Kassier bestätigt. | Foto: Thomas Weiss

Jeanette Steinbach wurde in ihrem Amt als Kassier bestätigt.

Roswitha Verbata wurde zum Ehrenmitglied ernannt. | Foto: Thomas Weiss

Roswitha Verbata wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Fotos: Thomas Weiss

Dieses Jahr standen auch die Wahlen zu den Vorständen an, die einen Führungswechsel an der Spitze brachten. Senator h.c. Peter Verbata, Gründer der FEK, hatte schon bei den letzten Wahlen vor zwei Jahren angedeutet, daß diese Periode vermutlich

RA Harald Hübner, Bürgermeister der Gemeinde Neudrossenfeld, wurde neben Senator h.c. Peter Verbata zum stellvertretenden Vorstand gewählt. | Foto: Thomas Weiss

RA Harald Hübner, Bürgermeister der Gemeinde Neudrossenfeld, wurde neben Senator h.c. Peter Verbata zum stellvertretenden Vorstand gewählt.

Mag. Karel Borůvka wurde von PD Dr. Wolfgang Otto zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums berufen. | Foto: Thomas Weiss

Mag. Karel Borůvka wurde von PD Dr. Wolfgang Otto zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums berufen.


seine letzte als ge­schäfts­füh­ren­der Vor­stands­vor­sit­zen­der sein werde und zukünftig jüngeres Personal einen Großteil der anspruchsvollen Arbeit in der Führung der FEK und der Vorbereitung der Kolloquien und der Europatage übernehmen solle. PD Dr. Wolfgang Otto, im vergangegnen Jahr bereits zunehmend in die Vorstandsarbeit eingebunden, kanditierte zum Vorsitz. Er wurde daraufhin einstimmig zum neuen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Als stellvertretende Vorstände wurden Senator h.c. Peter Verbata und RA Harald Hübner – Bürgermeister der Gemeinde Neudrossenfeld gewählt. Die Kontinuität der Vorstandsarbeit ist durch die Wahl von Peter Verbata als Stellvertreter gewahrt, der dem neuen ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stands­vor­sit­zen­den PD Dr. Wolfgang Otto mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Jeanette Steinbach wurde in ihrem Amt als Kassier einstimmig bestätigt, als Lob und Bestätigung für ihre unauffällig-sorgfältige Arbeitsweise, die Finanzen der FEK im Griff zu behalten.

Die Ernennung von Roswitha Verbata zum Ehrenmitglied und von Senator h.c. Peter Verbata zum Ehrenvorstand der FEK e.V. war umgehend die erste Amtshandlung des neuen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden PD Dr. Wolfgang Otto.

Mag. Karel Borůvka – vormaliger tschechoslowakischer und tschechischer Vizeaußenminister, wurde von PD Dr. Wolfgang Otto zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums berufen, dem Amt, das durch seine Wahl zum Vorstandsvorsitzenden vakant geworden war.

Dr. Laura Krainz-Leupoldt als Geschäftsführerin von PEMA Weißenstadt und Vizepräsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth, Dieter Schaar als Stellvertreter des Landrats des Landkreises Kulmbach und Harald Hübner als Bürgermeister der Gemeinde Neudrossenfeld äußerten ihre Freude über das ungebrochene und aktive Fortbestehen der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. und bestätigten ihr Engagement sowohl in der FEK, als auch in ihren Aktivitäten bei den Europatagen.

Im Anschluß wurden schon Ideen für das nächste Kolloqium und die Europatage eingebracht und diskutiert, die im aktuellen Stadium der Suche und Findung der Partnerregionen natürlich noch nicht spruchreif sind. Es zeichnet sich jedoch ab, daß dies im Wirkungskreis von Mag. Karel Borůvka und in der Herkunftsregion von Dr. Laura Krainz-Leupoldt liegen könnte.

Zum Abschluß ließ PD Dr. Wolfgang Otto ein paar Sätze zum allseits «beliebten» Thema DSGVO anklingen, das die FEK mit dem Onlineauftritt des «EUROjournal pro management» betrifft. Da kann man nur hoffen, daß nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Andererseits ist aber auch bekannt, daß die Themen «Urheberrecht» und «Datenschutz» zwielichtige Abmahn-Gestalten zur Generierung interessanter Dividenden anzieht, wie anno dunnemals Günther Freiherr von Gravenreuth. Mögen sie seinem Vorbild folgen …

-tw-





8. Kolloquium der FEK e.V. &
Europafest Neudrossenfeld 2017

im Zeichen von Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik

LADIN als Bewahrer der Tradition, der Kultur und
der Pflege der rätoromanischen Sprache

9. Juni 2017 | EJ 2/2017

Foto: Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. / m2 – Beachten sie bitte das Urheberrecht.
Foto: Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. / m2 – Beachten sie bitte das Urheberrecht.
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Fotos © Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. – Beachten sie bitte das Urheberrecht.




Goldene FEK-Ehrennadel
für Dr. Hans Kolb

29. Mai 2015

Mit einem „holländischen Abend“ im großen Saal der fränkischen Traditionsgaststätte im historischen Gebäude „Bräuwerck“ aus dem Jahre 1649 mit seinen zünftigen Gasstuben, die sich teilweise in zauberhaftem Gewölbe in Neudrossenfeld befinden, stimmten sich am Vorabend des FEK-Kolloquiums am 20. Mai 2017 die Gastgeber aus Oberfranken, Gäste aus Ladinien, Gelderland und Polen zusammen mit Ehrengästen der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. auf die 8. Neudrossenfelder Europatage ein.

Neben vielen interessanten Informationen zur Kulmbacher Partnerregion Gelderland rund um Apeldoorn verwöhnten die holländischen Freunde die Gäste im „Bräuwerck“ mit kulinarischen Spezialitäten unterschiedlicher Art aus den Niederlanden. Daneben sorgten zwei diesjährige FEK-Laureaten für mächtig geistiges „Futter“. So gab Prof. Dr. Dr. Otmar Issing als ehemaliges Direktoriumsmitglied von Deutscher und Europäischer Zentralbank einen interessanten Rückblick auf die Einführung des EURO und unterstrich einmal mehr die Notwendigkeit der Einhaltung des Stabilitätspaktes. Auch der ehemalige Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel meldete sich mehrfach zu Wort und gab zu bedenken, daß bei allem Krisengeschrei, das aktuell immer wieder zu vernehmen sei, die großen Verwerfungen der 1990er Jahre völlig vergessen würden. Auch diese seien gemeistert worden, machte „Mr. EURO“ Mut.

Eine Überraschung hatte FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata für die ladinischen Gäste organisiert. Mit dem norwegischen Honorarkonsul Max J. Aschenbrenner aus München war ein großer Freund der Ladiner nach Neudrossenfeld gekommen. Sein Vater hatte nach dem Zweiten Weltkrieg in Bozen studiert und dabei die ladinische Sprache erlernt.

Vize-Landrat Dieter Schaar, Erster Bürgermeister RA Harald Hübner und Dr. Hans Kolb bei der Überreichung der Goldenen FEK-Ehrennadel durch Senator h.c. Peter Verbata (von li. nach re.) | Foto: 2m

Vize-Landrat Dieter Schaar, Erster Bürgermeister RA Harald Hübner und Dr. Hans Kolb bei der Überreichung der Goldenen FEK-Ehrennadel durch Senator h.c. Peter Verbata (von li. nach re.)

Ein kräftiger Händedruck zwischen dem langjährigen FEK-Kuratoriumsvorsitzenden  Dr. Hans Kolb (li) und seinem würdigen Nachfolger im Ehrenamt PD Dr. Wolfgang Otto (re) besiegelte den Wechsel. Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der FEK e. V. Senator h.c. Peter Verbata (Bild Mitte) gab zugleich die Berufung von Dr. Kolb als Ehrenmitglied des Vorstandes bekannt. | Foto: 2m

Ein kräftiger Händedruck zwischen dem langjährigen FEK-Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Hans Kolb (li) und seinem würdigen Nachfolger im Ehrenamt PD Dr. Wolfgang Otto (re) besiegelte den Wechsel.
Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der FEK e. V. Senator h.c. Peter Verbata (Bild Mitte) gab zugleich die Berufung von Dr. Kolb als Ehrenmitglied des Vorstandes bekannt.

Fotos: 2m



Besonders freute die FEK-Familie die Anwesenheit ihres langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Hans Kolb, Leiter Außenhandelsbeziehungen der IHK für Oberfranken Bayreuth, nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt. Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Senator h.c. Peter Verbata hatte für einen der wesentlichen Wegbereiter der „Neudrossenfelder Europatage“ eine besondere Ehrung dabei. Zusammen mit Kolbs Nachfolger PD Dr. Wolfgang Otto sowie den langjährigen Weggefährten auf Seiten der Marktgemeinde Neudrossenfeld, Ersten Bürgermeister Harald Hübner und dessen Vorgänger und Vize-Landrat Dieter Schaar, verlieh er ihm die Goldene FEK-Ehrennadel. Der Geehrte kündigte gerührt an, die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. weiter begleiten und auch seinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite stehen zu wollen.

-wo-




FEK e. V.: Eine Denkvereinigung
führte ihre Jahreshauptversammlung
in Oberfranken durch

2. Mai 2017 | EJ 2/2017

Kulturelle Grundlagen und Perspektiven Europas
im Spiegel der Zeit

Wirsberg – Daß Neudrossenfeld mit ihren Bürgern Ausrichter der Europatage im zweijährigen Turnus seit 2003 ist, hat die Europa-Gemeinde der gemeinnützigen und privat finanzierten Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK e. V.) mit Sitz in Nürnberg zu verdanken, deren Gründer Peter Verbata die Idee und Konzeption für eine solche überregionale Veranstaltung entwickelte, die dann Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth aufgriff und ins Rotmaintal holte, obwohl sich mehrere bayerische Städte um die Austragung bewarben. Durch großzügige finanzielle Unterstützung der IHK, der Kommune Neudrossenfeld mit ihrem damaligen Bürgermeister Dieter Schaar und dem Landkreis Kulmbach mit Landrat Klaus Peter Söllner von Anfang an und später der Oberfrankenstiftung, ist daraus eine weithin beachtete europäische Begegnungsplattform der Kultur, Philosophie, Wirtschaft, Diplomatie und Politik geworden. Das machte FEK-Vorstandsvorsitzender Senator h.c. Peter Verbata bei der Jahresversammlung im Hotel Reiterhof Wirsberg deutlich.

Sie freuen sich auf die „8. Neudrossenfelder Europatage“: Kurator Frank Eckert vom Hotel Reiterhof, PD Dr. Wolfgang Otto, Mitglied des EUROjournals-Kollegiums, stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michael Wittmann aus Luxemburg, Bürgermeister Harald Hübner und FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (von links).

Sie freuen sich auf die „8. Neudrossenfelder Europatage“: Kurator Frank Eckert vom Hotel Reiterhof, PD Dr. Wolfgang Otto, Mitglied des EUROjournals-Kollegiums, stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michael Wittmann aus Luxemburg, Bürgermeister Harald Hübner und FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (von links).

Foto: Horst Wunner


„Wir freuen uns schon auf die Europatage 2017 vom 19. bis 21. Mai, wo Ladinien (Dolomitenregion) im Fokus steht und sich auch zum ersten Mal die Niederlande mit Apeldoorn, im Gelderland gelegen, präsentieren“, sagte Verbata. Über die Sprache, Kultur und Literatur, würde ein Teil von Südtirol vorgestellt, der vielen noch nicht so bekannt sei. Künstler, eine Musikgruppe und ein Chor bringen Brauchtum nach Neudrossenfeld, geben Einblicke in die fünf Täler Ladiniens. Schon am Samstag ab 13 Uhr und den ganzen Sonntag kann die Lebensart Ladiniens mit allen fünf Sinnen genossen werden. Die Besucher dürfen ein tolles Fest für jedermann erwarten. Der Vorstandsvorsitzende erinnerte an eine Antwort von Jean Monnet, dem Präsidenten der Hohen Behörde der Montanunion, der einmal auf die neugierige Frage, womit er anfangen würde, wenn sich noch einmal solche bedeutende Gründungssituation für etwas Verbindendes ergibt, äußerte er: „Mit der Kultur, denn von der Kultur entwickelt sich alles bis zur Wirtschaftspolitik“. In diesem Zusammenhang offenbarte Verbata auch die Namen der neuen Träger der FEK-Auszeichnung, der Europamedaille Kaiser Karl IV., die im Rahmen eines Festaktes verliehen wird: Dr. Theo Waigel, früherer Bundesfinanzminister; Professor Dr. Dr. Otmar Issing, ehemaliger Direktor der Europäischen Zentralbank, und Cavaliere Hubert Dalponte, der langjährige Präsident des Tourismusverbandes aus Ladinien.

Laut dem stellvertretenden Landrat Dieter Schaar steht der Landkreis Kulmbach nach wie vor voll hinter den Europatagen, „für mich sind sie ein herausragendes Ereignis mit einer gelungenen Kombination aus Wirtschaftspolitik, Kultur und Bürgerfest, sowie der Ehrung verdienter europäischer Persönlichkeiten“. Schön sei auch, daß Apeldoorn mit vor Ort ist, die Verbindungen zu dieser Stadt habe Landrat Klaus Peter Söllner über die Genußregion Oberfranken möglich gemacht. Eines wollte Schaar noch herausheben: Der Name Peter Verbata ist untrennbar mit den Neudrossenfelder Europatagen verbunden. Der Bürgermeister Harald Hübner sieht diese Form der besondern „Neudrossenfelder Europatage“ als einen kleinen Beitrag zum besseren Verständnis der Menschen in einem vereinten Europa und dem Kennenlernen nicht so bekannter Regionen. „Damit kann auch der Jugend aufgezeigt werden, daß ein einiges Europa ohne egoistische Interessen einzelner Staaten ein einzigartiges Friedensprojekt in der langen Geschichte des Kontinents ist. Unsere Bürger und die Region freuen sich in gespannter Erwartung auf die Gäste aus den Dolomiten und Holland“.

Zum Schluß der Versammlung ließ Peter Verbata noch wissen, daß sich Dr. Kolb nach der altersbedingten Beendigung seiner Tätigkeit bei der IHK für Oberfranken Bayreuth verstärkt bei der FEK und deren Medium „EUROjournal pro management“ einbringen will. Sein bisheriges Ehrenamt als Vorsitzender des FEK-Kuratoriums hat er bereits vor einem Jahr aus Gesundheitsgründen zur Disposition gestellt, stand aber bis zur Findung eines würdigen Nachfolgers der FEK e. V. mit Rat zur Verfügung.

Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzender Verbata konnte am Schluß der Jahreshauptversammlung unter Beifall der Anwesenden einen würdigen Nachfolger vorstellen, der sich seit geraumer Zeit sehr aktiv einbringt und für die zukünftigen FEK-Aktivitäten ein Gewinn ist, Privatdozent Dr. Wolfgang Otto aus Regensburg.

-h.w.-




Die FEK-Jahreshauptversammlung ließ auf das kom­men­de wirtschaftspolitische Kolloquium 2017 blicken

6. April 2016 | EJ 1/2016

Wirsberg – Die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg ist der „Initiator“ der „Neudrossenfelder Europatage“. Zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK Bayreuth sorgt man seit 2003 im zweijährigen Turnus für überregionales Aufsehen, weil mit dem wirtschaftspolitischen Kolloquium, der Auszeichnung verdienter Persönlichkeiten mit der Europamedaille Kaiser Karl IV. und einem großen Europafest für die Bevölkerung die Nähe zu den Bürgern gesucht und gefunden wird. Eben ein Stück Europa vom hohen Sockel herunter zum Anfassen.

Sie wollen den Europatagen 2017 wieder bleibende Konturen verleihen: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michal Wittmann, FEK-Finanzvorstand Jeanette Steinbach, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Peter Verbata, Bürgermeister Harald Hübner, Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth und Unternehmens- und Sicherheitsberater Richard Kaptejna (von links).

Sie wollen den Europatagen 2017 wieder bleibende Konturen verleihen: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michal Wittmann, FEK-Finanzvorstand Jeanette Steinbach, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Peter Verbata, Bürgermeister Harald Hübner, Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth und Unternehmens- und Sicherheitsberater Richard Kaptejna (von links).

Bild: Horst Wunner



Die FEK-Jahreshauptversammlung im Wirsberger Hotel Reiterhof nutzte jetzt der geschäftsführende Vorsitzende Peter Verbata zu einem Ausblick auf die Europatage 2017, die nächstes Jahr vom 19. bis 21. Mai wieder in der schönen Europa-Gemeinde im Rotmaintal stattfinden. „Die Vorbereitungen laufen wieder auf heißen Touren – unter dem Motto „Ein Europa und seine Regionen“. Wir haben bereits die Zusage von Ladinien, diese rätoromanisch sprachliche Insel im östlichen Südtirol. Sie wird uns vor allem die facettenreiche Kultur näher bringen sowie bestechende Handwerkskunst und die lukullischen Spezialitäten zeigen. „Es wird ein lebendiges Dokument wie vielfältig Europa ist“, betonte Verbata. Wer einmal diese fünf Täler mit ihrer Ursprünglichkeit und traumhaften Landschaft kennengelernt hat, dem werde das unvergeßlich bleiben.

In der Diskussion kamen zum Thema „Europa der Regionen“, das die Europatage auszeichnet, weitere Vorschläge. So meinte der langjährige frühere Neudrossenfelder Bürgermeister und jetzige stellvertretende Landrat Dieter Schaar, daß vielleicht die Stadt Apeldoorn in der holländischen Provinz Gelderland mit einbezogen werden könnte, weil da bereits Beziehungen zum Landratsamt Kulmbach mit Landrat Klaus Peter Söllner bestehen. IHK-Außenhandelsexperte Dr. Hans Kolb regte an, noch ein bis zwei weitere europäische Regionen als Partner einzuplanen, um das Angebot noch interessanter zu machen, wirtschaftliche und weitere touristische Aspekte zu vertiefen. Verbata will diese Gedanken in seine Vorbereitungen einbeziehen.

Ein Loblied sang Schaar noch auf die bisherigen Europatage. Sie seien mit fortschreitender Dauer immer besser und zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. „Das wirtschaftspolitische Kolloquium mit hochkarätigen Wirtschaftsexperten, bedeutenden Politikern, Botschaftern und Konsuln aus mehreren Ländern, einfach großartig“. Auch der erst kürzlich verstorbene Außenminister Dr. Hans-Dietrich Genscher, auch Träger der FEK-Auszeichnung, sei schon präsent gewesen und dessen Konterfei ziere den Skulpturgarten neben dem Schloßplatz. Ebenso würdigte der amtierende Bürgermeister Harald Hübner diese großartige Veranstaltung mit Vorzeigecharakter. „Ich habe sie auch immer als wirtschaftspolitischen Faktor gesehen mit dem Ziel, neue Verbindungen für die oberfränkischen Unternehmen aufzubauen, aber auch gleichzeitig der Kultur und den Menschen gebührend Raum zu lassen“. Er bedankte sich nochmals ausdrücklich bei Peter Verbata für dessen ehrenamtliches Engagement, sowie bei der IHK, insbesondere bei Dr. Hans Kolb, der diese Top-Veranstaltung nach Oberfranken gebracht hat, und last but not least bei Landrat Klaus Peter Söllner für deren Einsatz. „Ich jedenfalls freue mich schon auf die Europatage 2017, wo der Austragungsort Neudrossenfeld wieder im überregionalen Interesse stehen wird“.

Zur Jahreshauptversammlung kam auch Richard Kaptejna aus Wien angereist. Dem Unternehmens- und Sicherheitsberater, der fünf Sprachen beherrscht – er war schon wiederholt Gast bei den Europatagen – gefällt die Internationalität dieser Wochenenden, „das ist nicht provinziell, sondern würde auch einer Großstadt gut zu Gesicht stehen“. Und Michal Wittmann aus Luxemburg, Honorakonsul von Moldawien und Träger der FEK-Auszeichnung 2015, scheute ebenfalls nicht die weite Anreise, stellte die herzliche Atmosphäre heraus, die in Neudrossenfeld herrsche. Als oftmaliger Besucher und Insider sehe er diese Tage als kleine Brücke, Menschen näher für ein gemeinsames Europa zu sensibilisieren.

Schlußwort von Peter Verbata: „Ich danke allen Unterstützern aus Wirtschaft und Kommunalpolitik, wir wollen gemeinsam den europäischen Gedanken, der gerade in der heutigen Zeit sehr leidet, voranbringen“. Neudrossenfeld sei dafür auch ein gutes Podium, denn es lebe mit der Auszeichnung des Europaschildes durch das Straßburger Parlament ein Stück Europa.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner

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Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. 9. Juni 2015
hat seine Wirkung nicht verfehlt

Interdisziplinäres Kolloquium der FEK e.V. 2015 eröffnet

Foto: Thomas Weiss

Ein bißchen glamoureuses Top-down-Weltregieren im südbayerischen Elmau

oder

Handfestes europäisches Bottom-up-Miteinander im oberfränkischen Neudrossenfeld

Ein gewagter Vergleich. Doch vom 5. bis 7. Juni 2015, war es – zum siebten mal – wieder soweit:

EUROPATAG UND EUROPAFEST IM FRÄNKISCHEN NEUDROSSENFELD

Prof. DDr. habil. Krzystof Miszcak

Prof. DDr. habil. Krzystof Miszcak

S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg

S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg

Dr. Hans-Dietrich Genscher

Dr. Hans-Dietrich Genscher

Dr. Ingo Friedrich

Dr. Ingo Friedrich

Dr. Günther Beckstein

Dr. Günther Beckstein

Dr. Franz Fischler

Dr. Franz Fischler

Mag. Karel Borůvka

Mag. Karel Borůvka


Dr. Jaques Santer

Dr. Jaques Santer

Gyula Horn

Gyula Horn

Prof. Dr. Zoran Jašić

Prof. Dr. Zoran Jašić

Prof. Dr. Vytautas Landsbergis

Prof. Dr. Vytautas Landsbergis

Dr. Lazăr Comănescu

Dr. Lazăr Comănescu

Mag.-Ing. Ivan Mikloš

Mag.-Ing. Ivan Mikloš

Gerhard Danzl, Ltd. PD a.D.

Gerhard Danzl, Ltd. PD a.D.


Auf bewährte Initiative der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK e.V.) sind diesmal zwei voneinander geographisch weit entfernte europäische Regionen, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die autonome spanische Provinz Andalusien in der Mitte Oberfrankens, also im Herzen Europas, zusammengetroffen, damit wir sie und sie sich besser kennenlernen.

Eine Begegnung in landschaftlich reizvoller Umgebung, bevölkerungsnah und ohne Sicherheitsproblem, mithin – seien wir ehrlich – europafreundlicher und heimatverbundener als das zeitgleiche ‘G 8 minus1’–Gipfeltreffen auf Schloß Elmau.

Motto der „Neudrossenfelder Europatage“ war das „Europa der Regionen zwischen Vision und Wirklichkeit“. Wer denkt da nicht gleich an etwas angejährte, einschläfernde Theorien überzeugter Föderalisten zur Eindämmung und Überwindung des Nationalstaates, um so den Nationalismus, die vermutete Hauptursache der letzten zwei Weltkriege (und etwaiger künftiger globaler Konflikte gleichen Ausmaßes) ein für allemal aus unseren Herzen zu vertreiben.

Die Konfrontation der Argumente im Schloß Neudrossenfeld war an diesen herrlichen Sommertagen hingegen viel spontaner und anregender als es der Erörterungsgegenstand der Tagung und das zur Muße einladende, sonnig-warme Juniwetter hätten vermuten lassen. Solide und gleichzeitig Neugier weckend war überdies auch der Titel des neuen und blendend gestalteten FEK-Magazins „Auf dem Weg nach Europa“ das in mühevoller und aufopfernder Arbeit der Kollegiumsmitglieder Gerd und PD Dr. Wolfgang Otto mit sehr lesenswerten Beiträgen über politische Kernthemen der vergangenen zwölf Monate entstanden ist. Im Nu waren die Stapel der bereitgehaltenen Exemplare vergriffen.

Nur zu selten erlebt man Europa so erfrischend, wie auch in diesem Jahr wieder in Neudrossenfeld. Dieses oberfränkische Kleinod am Rotmain mit seinem neuerwachten Bräuwerck und angeschlossenen dörflichen Promenaden und Verweilplätzen ist ganz offensichtlich ein Ort ohne jeden Brüsselverdruß.

‘Nicht jammern, sondern anpacken!’ ‘Was soll am Lissabon-Vertrag neu verhandelt werden, wenn er erst schlecht geredet wird?’ ‘Vielmehr sollte er Lehrgegenstand an den Schulen sein’, sag ich. Dazu Weißwürste und herrliches Bier.

Man sollte die Begriffe klären: Europa ist nicht die EU, und die EU ist noch nicht Europa. Die Fragen wurden nicht akademisch vertieft, doch es gab ein vom Moderator gut geführtes Gesprächsforum, mitreißende Ansprachen, eine Festrede mit bedenkenswerten Überlegungen zum Terminus ‘Heimat’ als Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses nach Zugehörigkeit, mit grenzüberschreitender Regionalarbeit wie etwa im kulturellen und wirtschaftlichen Interessenverbund der Nürnberger Metropolregion - Kommen, Staunen, Bleiben. Vielleicht hier der Schlüssel zu Europa?!

Von dem durch die französische Revolution eingeführten edlen und nach wie vor europaweit gültigen Dreiklang „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ scheinen die Bedürfnisse in Europa über „Einigkeit und Recht und Freiheit“ im merkelschen Sinne zu etwas mehr „Frieden, Stabilität und Sicherung des Wohlstandes“ zu gehen. Alles sehr wünschenswert und vertretbar; die Zukunft ist aber auch die angemessene Lösung für das Problem der Verantwortung Europas – etwa bei den Fluchtbewegungen – und seiner Stellung in unserer globalen Welt.

Hochkarätige Teilnehmer mit verblüffend guten Detailkenntnissen über das real existierende Europa, seine Schwächen, seine Chancen und die letzthin unumgängliche Notwendigkeit einer gelingenden eu­ro­päi­schen Integration in den sich so rasch verschiebenden geostrategischen Kraftfeldern einer weltweiten Mul­ti­po­la­rität, auf die wir uns mit der schwindenden Einzel- und Vormachtstellung Nordamerikas zwangsläufig zubewegen.

Gesprächsrunde mit Dr. Ingo Friedrich, S. E. Sašo Markovski, Mag. Dr. jur. Rudolf Graf von Logothetti, Fátima Blanco Villaverde, PhDr. Vicente Rodriguez, Prof. Dr. Zoran Jašić, Dr. Gerhard Krüger, I. E. Adriana Stanescu, Bernd Dieter Rill. Moderation: Gerd Otto

Gesprächsrunde mit Dr. Ingo Friedrich, S. E. Sašo Markovski, Mag. Dr. jur. Rudolf Graf von Logothetti, Fátima Blanco Villaverde, PhDr. Vicente Rodriguez, Prof. Dr. Zoran Jašić, Konsul Dr. Gerhard Krüger, PhDr. Jitka Pan­tůčková, Bernd Dieter Rill. Moderation: Gerd Otto

Foto: Thomas Weiss


Chapeau, denn solch exzellente Teilnehmer am Gesprächsforum, wie zum Beispiel S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein – Präsident der FEK e. V., österreichischer Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek, PhDr. Vicente Rodriguez, I. E. Adriana Stanescu – Botschafterin der Republik Rumänien, Fátima Blanco Villaverde – Tourismusexpertin aus Málaga, Bernd Dieter Rill – vormals Hans Seidel Stiftung, S. E. Sašo Mar­kovski – Botschafter Mazedoniens in Berlin, Mag. Dr. jur. Rudolf Graf von Logothetti – M.A.I.A.(SAIS)-Bun­des­ministerium für Landesverteidigung, Direktion für Sicherheitspolitik ret., Wien; Direktor des Zen­trums für europäische und Internationale Studien der Akademie Schloß Triebenbach, PhDr. Jitka Pan­tůčková, Dr. Gerhard Krüger – Honorarkonsul Mazedoniens in Bayern sowie Botschafter a. D. Kroatiens Professor Dr. Zoran Jašić, Dr. Ingo Friedrich – Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats und Jochen Kubosch – Leiter des Informationsbüros des EU-Parlamentes muß man heutzutage lange suchen.

Die beiden diesjährigen Laureaten: Konsul Michael Wittmann, Luxemburg und der österreichische Vizekanzler a.D. Erhard Busek

Die Laureatenahnengalerie (Bilder links und rechts) bekam in diesem Jahr zwei neue Gesichter: Links der österreichische Vizekanzler a.D. Erhard Busek und Konsul Michael Wittmann aus Luxemburg (rechts)

Foto: Michael Matejka



Die EU geht in die Luft: Ballon steigen lassen auf dem Marktplatz

Die EU geht in die Luft: Ballon steigen lassen auf dem Marktplatz


Eingerahmte Laureaten: (v.re.n.li.) S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein, Präsident der FEK e.V., Senator h.c. Peter Verbata M.A., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V., Klaus Peter Söllner, Landrat Kulmbach, Regierungsvizepräsidentin von Oberfranken Petra Platzgummer-Martin, Stephan Klenner-Otto, Künstler, Erster Bürgermeister der Gastgebergemeinde Neudrossenfeld Harald Hübner

Eingerahmte Laureaten

Fotos: Michael Matejka


Man konnte in Neudrossenfeld, im Schloß, im Hof und auf der Wiese sowie im herrlich angelegten „Skulpturgarten“ mit den im Stein gemeißelten Köpfen der früheren sowie den neuen FEK-Laureaten und Träger der Europamedaille Kaiser Karl IV. und des Freiheitsrings, Honorarkonsul Moldawiens in Luxemburg Michael Wittmann und Dr. Erhard Busek, hautnah erleben und begreifen, daß Europa ein Thema ist, das uns alle bewegt. Insofern sind wir alle doch schon längst Europäer. Nur so richtig begreifen wollen wir es noch nicht.

Mazedonien, die ehemalige jugoslawische Republik, kann nicht verstehen, warum man es so lange vor den Toren der Union zappeln läßt, wo es doch die gestellten Bedingungen schon seit langem erfüllt zu haben meint. Abkehr von Europa daher nicht ausgeschlossen. Viele Teilnehmer fühlten sich beschämt und hätten, läge es an Neudrossenfeld, bis heute schon gerne anders entschieden.

Nationalismus als Quelle der Harmonie

Ein völlig ungewohnter Gedanke, doch hier gelingt auf einmal der Brückenschlag bis zur zweiten Gastregion der „Neudrossenfelder Europatage“, nämlich bis in das farbenfrohe autonome Andalusien im Süden des spanischen Königreiches.

Eine Delikatesse Andalusiens: Jamón Ibérico – Luftgetrockneter Schinken vom dunklen iberischen Schwein Nicht nur die Sonne heizte die Stimmung an, auch die hervorragende Darbietung der Flamenco-Gruppe aus Andalusien Flamenco

Als weiteres Bindeglied bei diesem Brückenschlag erwies sich die Lebendigkeit des jeweiligen kulturellen Erbes.

Am 5., 6. und 7. Juni 2015 strahlt ein südlicher Himmel über die Europagemeinde Neudrossenfeld. Musik und Tanz, Trachten, Chöre, Bläser sowie feuriger Flamenco vom Besten. Biertische soweit das Auge reicht in den anliegenden Plätzen und Gassen um das wiedererstandene historische Bräuwerck herum, aber auch köstliche regionale Speisen an fahnengeschmückten Ständen krönten das Fest im geselligen Neudrossenfelder Biergarten der gastgebenden Region Oberfranken im Herzen der Europäischen Union.

Ob klein oder groß Bomben“stimmung makedonisch Jeder fand viel Spaß

Elmau war ganz grün vor Neid. Die Hubschrauber mit den illustren Weltherrschern sind abgeflogen, die Schutzzäune werden abgerissen, die 23.000 Sicherheitskräfte ziehen mit ihren von gewalttätigen Demonstranten Verletzten ab und in die Luft von Neudrossenfeld stiegen, wie zur Freude, zahllose blaue, europäische Luftballons.

Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel




Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 25. März 2015

FEK e.V. Jahreshauptversammlung 2015

Sie begleiten auch die Europatage: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura Krainz-Leupoldt, gf. Vorstandvorsitzender Peter Verbata, PD Dr. Wolfgang Otto, Bürgermeister Harald Hübner, Geschäfts­füh­re­rin Annelene Adolphs und Präsident Peter Schöner, beide vom Europa­ver­ein GPB Eschweiler bei Aachen (v. li.).

Bild: Horst Wunner


Wirsberg – Die Vorbereitungen sind schon fast in der Endphase und es wird wieder ein großes, weit über die Region hinaus beachtetes Ereignis: Die 7. Neudrossenfelder Europatage. Vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Juni, stehen die Regionen Andalusien und Makedonien besonders im Fo­kus, ein wirtschaftspolitisches Kolloquium, ein Festabend mit der Ver­lei­hung der Europamedaille Kaiser Karl IV. und des Freiheitsrings, so­wie ein buntes Europafest mit kulturellen und lukullischen Spezialitäten, ma­chen den schönen Ort im Rotmaintal zu einem Treffpunkt mit in­ter­na­tio­na­lem Flair.

Die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. richtet das Wochenende zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Land­kreis Kulmbach und der IHK Oberfranken Bayreuth aus. Bei der Jah­res­haupt­ver­sammlung der gemeinnützigen FEK e.V. am 23. März im «Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg» gab der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Peter Verbata erste Einblicke in den Pro­gramm­ab­lauf, „wir sind jetzt im Intensivstadium, freuen uns schon auf drei in­ter­essante Tage. Der Finanzminister aus Makedonien wird kommen, eine Flamencogruppe aus Andalusien und zwei Konzertkünstler mit Gitarre und Violoncello. Die Europamedaille wird Michael Wittmann aus Lu­xem­burg, Honoralkonsul von Moldawien und der Freiheitsring Erhard Bu­sek, vor­ma­li­ger Vizekanzler von Österreich, überreicht“.

Dabei sind auch die Vizepräsidentin der IHK Oberfranken Bayreuth, Dr. Lau­ra Kraintz-Leu­poldt, die mit ihrem Gatten am Samstag zu einem kul­tur­wis­sen­schaft­lichen Besuch des Unternehmens PEMA in Weißenstadt einlädt und weitere zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Peter Verbata verlas die Grußbotschaft des Präsidenten der FEK e.V., S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein (im folgenden Kasten nachzulesen). Zur Versammlung begrüßte er auch PD Dr. Wolfgang Otto aus Regensburg, der die FEK künftig an maßgeblicher Stelle mit unterstützt. Er will sich voll für die gemeinnützigen Ziele des Vereins einsetzen und auch bei der Herausgabe des Mediums „EUROjournal pro management“ mitwirken. Schon jetzt sagte der Neudrossenfelder Bürgermeister Harald Hübner allen Dank, die bisher zum Gelingen der Europatage mit geholfen haben. „Neudrossenfeld ist eine Heimstatt des europäischen Gedankens, wir haben da ein besonderes Alleinstellungsmerkmal und werden wieder Politik, Wirtschaft und die Bevölkerung als Europa der Nähe einbinden“.

In Vertretung des Landrats Klaus Peter Söllner, sagte Dieter Schaar, dass die Europatage ein Aushängeschild der Region sind, „der Landkreis Kulmbach wird sich wie schon in den vergangenen Jahren als Partner einbringen. Sie sind im ländlichen Raum mit der familiären Atmosphäre eine der bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Süddeutschland“. Und Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth meinte, „die Drossenfelder Europatage 2015 werden erneut Wirtschaftsvertreter aus so mancher europäischen Region, insbesondere aus Andalusien und Makedonien, in Oberfranken zusammenführen“. Der Austausch des Wissens, der Kultur, der Ökonomie und Historie, seien eine gute Grundlage für eine künftige Zusammenarbeit. Er hofft, dass diese Tage die gebührende Aufmerksamkeit der oberfränkischen Unternehmen finden.

–h.w.–

Grussbotschaft von S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein zur Jahreshauptversammlung am 23. März 2015

Lieber Senator Verbata,
Sehr geehrte Damen und Herren

Es ist mir eine sehr grosse Ehre und auch unverdient, die Präsidentschaft der Fördergesellschaft für europäische Kommunikation übernehmen zu können. Insbesondere ist meine Motivation und meine Freude an diesem neuen Amt gross, da ich die Nachfolge von so bedeutenden Persönlichkeiten wie Dr. Günther Beckstein und Erzherzog Otto von Habsburg antreten kann. Europa ist für uns alle ein grosses Anliegen und Europa bedeutet natürlich wesentlich mehr als die europäische Union. Die Stärke Europas ist seine Vielfalt, die aufgrund unterschiedlicher Traditionen beruht. Die Eigentümlichkeiten der verschiedenen Regionen sind zu bewahren, da gerade Einheit im Unterschied die Stärke unseres Kontinents ist.

Ein regionaler kultureller und wirtschaftlicher, aber trotzdem freundschaftlicher Wettbewerb im gegenseitigen Respekt ist wichtig. Die Fördergesellschaft setzt sich seit Jahren für diese Punkte ein.

Die Neudrossenfelder Europatage sind eine wichtige Institution geworden, um die europäische Idee zu fördern. Die europäische Idee sollte von Regionen getrieben werden und nicht von einer zentralen Bürokratie. Wir sehen leider heute einen Trend von den Prinzipien der echten Demokratie und der Subsidiarität hin zu einer zentralen Bürokratie. Dieser Trend ist für Europa gefährlich. Von daher sind regionale europäische Aktivitäten wichtig.

Ich danke allen, dass Sie das Vertrauen hatten, mich als Präsident zu berufen.


 
FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde zum neuen FEK-Präsidenten. Mit dabei: stellv. Landrat Dieter Schaar, FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Landrat Klaus Peter Söllner, Erster Bürgermeister Harald Hübner. Foto: Horst Wunner

FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (2. v. l.) überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde. Darüber freuen sich stell­ver­tre­ten­der Landrat Dieter Schaar (li), die FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Land­rat Klaus Peter Söllner (2. v. re.) und der Erste Bürgermeister Harald Hübner (re.).

Foto: Horst Wunner


Neuer Präsident der FEK e. V.8. Juni 2014



Vaduz/Neudrossenfeld/Nürnberg – Der Vorgänger war bayerischer Mi­ni­ster­prä­sident, der Nachfolger ist in Vaduz im Fürstentum Liechten­stein zu Hau­se. Nach Dr. Günther Beckstein folgt Seine Durchlaucht Prinz Michael von und zu Liechtenstein als neuer Präsident der ge­mein­nützigen För­der­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., Her­aus­geberin des mul­ti­lin­gu­alen Magazins EUROjournal pro management.
Diese Institution richtet unter Mitwirkung der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK für Oberfranken Bayreuth, un­ter­stützt durch die Regierung von Oberfranken, die Oberfrankenstiftung und die NÜRN­BER­GER Versicherungsgruppe seit 2003 die im zweijährigen Rhyth­mus stattfindenden weithin bekannten und hochrangig besetzten eu­ro­päi­schen wirtschaftspolitischen Kolloquien, die im Rahmen der „Neu­dros­sen­fel­der Europatage“ eingebettet sind, aus. Daher war es selbst­ver­ständ­lich, daß der Erste Bürgermeister Harald Hübner, sein Amts­vor­gän­ger Die­ter Schaar und Landrat Klaus Peter Söllner zur Be­ru­fungs­zeremonie ins Geopolitische In­sti­tut von Vaduz kamen. Die Urkunde an Seine Durchlaucht überreichte der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de der FEK Peter Verbata, mit der Bit­te, die europäische Idee weit hinaus zu tragen, was den Prinzen bewegte zu sagen, „Europa muß an der Basis ankommen, Europa ist nicht nur Brüssel“. Ver­ba­ta dazu: „Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist ein Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neu­tra­li­tät“.



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Der geschäftsführende FEK-Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (li) überreicht Dr. Michael Fraas die Berufungsurkunde.

Foto: Horst Wunner


FEK beruft neuen Vorsitzenden des
Kollegiums / Fachbeirates 29. Mai 2014

Die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. berief im Rahmen ihrer Jahreshaupt­ver­samm­lung Dr. Michael Fraas, berufsmäßiger Stadtrat und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, als Vor­sitzenden des Kollegiums / Fachbeirates in den Vorstand.
Diese personelle Weichen stellte sein Vorgänger im Amt und heutiger Geschäftsführer der NürnbergMesse, Dr. Roland Fleck, der die Geschicke der FEK e. V. und des gesamteuropäischen Magazins EUROjournal pro management als Gründungsmitglied in den letzten 15 Jahren mitgeprägt hat.
Mit der Berufung von Dr. Michael Fraas als Vorsitzenden des Kollegiums / Fachbeirates in den Vorstand hat die FEK e. V. einen ausgewiesenen Experten für die vielfältige europäische Integration an Bord.
Als professioneller Planer stellt er weitere strategische Weichen für die nächsten Schritte in den kommenden Jahren. Über diese spannende Aufgabe freuen sich alle bisherigen Mitgestalter und wünschen ihm für seine neue ehrenamtliche Position alles Gute.

Die offiziell Überreichung der Berufungsurkunde (siehe Bild) wurde bei einem kleinen Festakt im Wirtschaftsrathaus zu Nürnberg durchgeführt. „Die Überreichung symbolisiert zugleich die Bitte unserer gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation(FEK) e.V., sich für diese Gesellschaft in Zukunft entsprechend in der Öffentlichkeit einzusetzen und wirksame Empfehlungen auszusprechen“, betonte der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Verbata.

-G.S.-



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FEK-Kolloquium 2013 - Programm


Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2013

„West-Balkan auf dem Weg in die EU“ · FOKUS: Kroatien

Schloß Neudrossenfeld · 7. – 9. Juni 2013

„EIN BILD SAGT MEHR ALS TAUSEND WORTE“
Michael Müller-Jentsch, Thomas Weiss und Horst Wunner blicken mit ihren Kameras auf die 6. Neudrossenfelder Europatage 2013 zurück.

FEK-Kolloquium 2013 - Rückblick

„In Stein gemeißelt“
Der Laureat des FEK-Ordens, der Europamedaille Karl IV.,
Gerhard Danzl, Ltd. Polizeidirektor a. D.,
Wilhelm Wenning, Regierungspräsident von Oberfranken,
Erster Bürgermeister von Neudrossenfeld, Dieter Schaar und
Peter Verbata wohnten der Enthüllungszeremonie
im „Skulpturgarten“ bei.




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FEK-Kolloquium 2011 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2011

„Gelebtes Europa“ á la Neudrossenfeld

Schloß Neudrossenfeld · 7. – 8. Mai 2011

Die wirtschaftspolitischen Kolloquien der FEK üben stets große Anziehungskraft bei den Neudrossenfelder Europatagen aus:

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KONTINUITÄT FORTGESETZT 7. April 2010

Die weltbekannte litauische Konzertorganistin Jūratė Landsbergyté wurde anläßlich eines Benefizkonzertes das sie in der Barockkirche der oberfränkischen Europagemeinde Neudrossenfeld gegeben hat, von der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg zum Ehrenkurator ernannt.

Das ehrenamtliche Kollegiumsteam des EUROjournal pro management hat eine weitere Persönlichkeit als Unterstützung bekommen: Der litauische Staatspräsident a. D. Professor Dr. Vytautas Landsbergis, MdEP, wird ab sofort die positive Weiterentwicklung des populären gesamteuropäischen und multilinguistischen Mediums auf seine unnachahmliche Art und Weise publizistisch verstärken. Sein außerordentliches politisches Verständnis für europäische Fragen im Zusammenhang mit den Herausforderungen, die eine Staatengemeinschaft auf ihrem weiteren Weg bewerkstelligen muß und sein scharfer analytischer Blick für das Wesentliche sind Attribute, die ihn auch bei seiner täglichen Arbeit im Europa Parlament auszeichnen.

Dr. Nicole Badewitz-Dussol (Kunsthistorikerin, Sprachdozentin – www.langue-doc.eu), Konsul Dr. med. Gerhard Krüger, PhDr. Henning Meyer, RA Prof. Dr. Hartmut Mohr, Stefanie Mohr und Horst Wunner sind die neue Verstärkung für das Kollegium des gesamteuropäischen Mediums EUROjournal pro management



Dr. Beckstein erhält seine Ernennungsurkunde zum Präsidenten der FEK

Sichtlich erfreut gratulierten dem ehem. bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Gün­ther Beckstein, MdL (3.v.r.), zur Ernennung zum FEK-Präsidenten Bürgermeister Dieter Schaar, Landrat Klaus Peter Söllner, Rudolf Dumont du Voitel, IHK-Hauptge­schäfts­führer Dr. Hans Trunzer und der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (v.r.), der dieses wichtige Schriftstück überreicht.

Foto: Erich Zwick


Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. Februar 2010

Dr. Günther Beckstein zum Präsidenten ernannt

Sie war der Auslöser, daß sich die Marktgemeinde Neudrossenfeld „Europadorf“ nennen darf und seit 2003 alle zwei Jahre die weithin beachteten Europa­tage zusammen mit der IHK Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach durchführt: Die gemein­nützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg. Nun ernannte sie im feierlichen Rahmen des Schlosses Neudrossenfeld, dort wo sich schon wiederholt namhafte Diplomaten, Politiker, Wirtschafts- und Wissenschaftsleute aus Europa trafen, per Urkunde ihren ersten Präsidenten. Kein Geringerer als der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Laureat des FEK-Ordens, der Europamedaille Karl IV., wird für vier Jahre an der Spitze stehen und ihr ein sympathi­sches Gesicht geben.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 
FEK-Kolloquium 2009 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2009

„Europa entsteht durch Begegnungen“

Schloß Neudrossenfeld · 10. Mai 2009

Das wirtschaftspolitische Kolloquium der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das traditionell im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im oberfränkischen Landkreis Kulmbach stattfindet, hatte in diesem Jahr Rumänien im Focus. Nachfolgende Bildsequenzen mit der Fotokamera von Michael Matejka, Horst Wunner und Erich Zwick vermitteln die wunderbare Atmosphäre.




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Weitere Verstärkung des Kuratoriums: Brânduşa Predescu berufen

Anläßlich des wirtschaftspolitischen Kolloquiums, das traditionell im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im Schloß Neudrossenfeld stattfindet, wurde die Generalkonsulin von Rumänien in München, Brânduşa Predescu, zur Kuratorin der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. berufen. Diese Berufung ist zugleich Ausdruck des Dankes für ihre langjährigen Anstrengungen auch außerhalb ihrer diplomatischen Tätigkeiten, vielfältige „geistige Brücken“ für die Menschen im Sinne des gemeinsamen Europas zu bauen. Als neue Kuratorin der gemeinnützigen FEK e. V. wird sich die Generalkonsulin um den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Netzwerke der Integration in der europäischen Zivilgesellschaft nachhaltig einsetzen.

-pv-

Dunja Rajter zur Ehrenkuratorin berufen

Die Entertainerin, weltweit bekannte Sängerin und Schauspielerin Dunja Rajter ist neue Ehrenkuratorin der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. Diese Berufung ist gleichzeitig Dank für die jahrelange mit ihrem künstlerischen Ausdruck „geistige Brücken“ für die Menschen im Sinne des ge­mein­sa­men Europas zu bauen. Die Ernennungsurkunde wurde Dunja Rajter am 5. Mai 2007 im Rahmen des diesjährigen FEK-wirtschaftspolitischen Kol­lo­qui­ums auf Schloß Neudrossenfeld (Kulmbacher Land) aus der Hand des FEK-Kuratoriumsvorsitzenden Dr. oec. Hans Kolb (IHK für Oberfranken Bayreuth) über­reicht.

Erich Zwick – Mai 2007

 
FEK-Kolloquium 2007 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2007

„Mit Hirn und Herz“ · Schloß Neudrossenfeld · 5. – 6. Mai 2007

Das alle zwei Jahre stattfindende wirtschaftspolitische Kolloquium der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das traditionell im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im oberfränkischen Landkreis Kulmbach auch in diesem Jahr durchgeführt wurde, hat sich dank der großartigen Unterstützung der Oberfranken Stiftung, der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, der Gemeinde Neudrossenfeld sowie der freundlichen Zuwendung der Vertretung der EU-Kommission in München den Beinamen „mit Hirn und Herz“ wirklich verdient.

Dieses innerhalb Europa „geistige Brücken“ bauende wirtschaftspolitische Kolloquium, während dessen die FEK-Europamedaille Karl IV. an drei Persönlichkeiten, die europäisch denken und handeln, vergeben wurde, stand unter der Schirmherrschaft des stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten und Innenministers Dr. Günther Beckstein. Der Versuch, dem zahlreichen und interessierten Publikum durch äußerst lebendige sowohl politische als auch wirtschaftsorientierte Fachvorträge ein neues EU-Mitgliedsland aus dem Baltikum, Litauen, näher zu bringen und auf seine Erfolge sowie auch Probleme bei seiner weiteren Entwicklung aufmerksam zu machen, ist nach dem allgemeinen Urteil sowohl der Akteure, darunter unter anderen S.E. der Botschafter Litauens Dr. Evaldas Ignatavicius, S.E. Prof. Dr. Zoran Jašic, Botschafter Kroatiens, Dr. Ingo Friedrich, MdEP, Quästor sowie Präsidiumsmitglied des EU-Parlamentes, und Dr. Franz Fischler, EU-Kommissar a. D., als auch des Publikums, mehr als gelungen. Auch die anschließende Resonanz, die in der Nürnberger Geschäftsstelle der FEK e. V. auf das dreitägige Fest der Sinne, das mit Hirn und Herz durchgeführt wurde, angekommen ist, bestätigt, daß die gemeinnützige FEK e. V. den richtigen Weg eingeschlagen hat, um einen wirklichen europäischen Dialog zustande zu bringen.




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FEK-Kolloquium 2005 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2005

„Europäische Union ein Jahr danach – Fokus Ungarn“

Schloß Neudrossenfeld · 7./8. Mai 2005

Beitrag Radio Plassenburg zum Kolloquium »hier klicken«



S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg MdEP a.D. Internationaler Präsident der Paneuropa Union, Dr. Hans-Diet­rich Genscher Außenminister a.D. und der ungarische Ministerpräsident und Außenminister a.D. Gyula Horn wurden mit der FEK-Europamedaille Karl IV. unter der Anwesenheit von Vertretern hoher Diplomatie, Wirtschaftsentscheidern und politischen Mandatsträgern ausgezeichnet.



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FEK-Kolloquium 2003 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2003

„Europa am Vorabend der Vereinigung“

Schloß Neudrossenfeld · 5. Mai 2003

Prof. Dr. Dr. habil. Krzysztof Miszczak M.A. rer. pol., Gesandter der Republik Polen a. D. –
Dr. Jaques Santer, Luxemburger Premier und EU-Kommissionspräsident a.D. –
Peter Verbata M.A. rer. pol., gf Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. bei der überreichung der Auszeichnung
an den Laureat Dr. Jaques Santer. (v. l. n. r.; 2003)



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Im Gedenken an unsere Kollegiumsmitglieder



Der Tod beendet nicht alles ...11. Januar 2015

Prof. Dr. Jürgen Brandt Diese Worte unseres langjährigen Weggefährten und wahren Freundes Professor Dr. Jürgen Brandt LL.M, der am 10. Januar 2015 die irdischen Räume verlassen hat, sind für die Herausgeberin des EUROjournal pro management, die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., den Vorstand, das Kuratorium, den arcus Verlag Nürnberg-Prag-Wien und die Redaktion eine Kraftquelle, um das zielstrebig weiterzuführen, was er mitbegonnen hat.

Der Kurator und Mitverleger Jürgen Brandt, eine prägende Persönlichkeit, Träger des Bundesverdienstordens, des Verdienstordens des Landes NRW und Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold, hinterläßt in unseren Reihen eine große Lücke. Sein Leben war gezeichnet vom Streben nach Gerechtigkeit und Verständnis, Bezwingung seiner selbst, Wirksamkeit in seinem Kreise, Bewunderung des Schönen verbunden mit heiterer Gelassenheit.

Wir alle wissen, daß zur Vollendung des Menschen auch der Tod gehört; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen. Darum heißt der Tote mit Recht der Vollendete. Wir fühlen mit seinen Angehörigen.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender und Chefredakteur




Venez à moi vous tous qui êtes fatigués et chargés, et je vous donnerai du repos. Matthieu 11, 28-30  – 14. Juni 2014

Prof. Dr. Alexandr Ort

Prof. Dr. Alexandr Ort

Foto: Peter Verbata


Europäische Welt

«Le dernier mot était le maître mot : La paix de l'âme»

C’est avec grande tristesse que nous apprenons le décès de notre bien aimé ALEXANDR ORT, véritable âme du grand projet européen. Il était brillant Professeur de Relations Internationales et Etudes Diplomatiques, Spécialiste éminent des Relations Diplomatiques de l’Union européenne et de l’héritage de Jean Monnet. Personne discrète qu’il était, il a toujours mis son éminence et son engagement académiques au service de sa conviction européenne. Que sa mémoire puisse continuer de nous illuminer.
Professeur Alexandr Ort a reçu de nombreuses distinctions tout au long de sa carrière universitaire. Que son- âme grand, reposent en paix.


Mit großer Trauer erhalten wir die Nachricht vom Tod unseres verehrten ALEXANDR ORT, einer Seele des großen Pro­jek­tes Europa. Er war ein brillanter Professor für internationale Beziehungen und diplomatische Studien, herausragender Fachmann für die diplomatischen Beziehungen der Europäischen Union und für das Erbe von Jean Monnet. Als zurück­haltender Mensch hat er sein herausragendes akademisches Können und sein Engagement stets in den Dienst seiner europäischen Überzeugung gestellt. Die Erinnerung an ihn wird uns auch weiterhin erleuchten.

EUROjournal pro managementFördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V.

Im Namen der Redaktion und der Herausgeberin FEK e.V.
Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol.


Za Sašou Ortem: ujel mi vlak

V životě jsem psal dva nekrology: ke smrti generála de Gaulla a nyní, když skonal můj přítel profesor Alexandr Ort. Ač je to smutná povinnost, v tomto spojení je cosi symbolického. Saša byl velkým ctitelem velkého francouzského generála a prezidenta. Psal o něm stati a knížky, často jsme se bavili o tomto velikánu evropské a dokonce světové politiky, když jsme hodnotili, co v současné době Evropské unii především chybí: političtí velikáni, kteří by viděli i za obzor svého volebního období. Ve své prozíravosti dosáhli za horizont politického chápání většiny svých vrstevníků.

V tomto smyslu také hovořil na mezinárodní konferenci, organizované v Paříži UNESCO ke 100. výročí narozenin generála. Z Československa jsme byli pozváni tři, ješte Jaroslav Jírů, abychom na konferenci vystoupili se svými referáty. Behem konference se také uskutečnilo setkání na pařížské radnici a vzpomínám si, jak jsme na téma de Gaulla a Evropy hovořili společne s tehdejším starostou mesta, pozdejším prezidentem Jacquesem Chirakem. Saša mluvil takovou svou hrdelní francouzštinou. Byl i jazykove nadaný – když jsem organizoval v roce 1990 v Rabštejne vůbec první setkání našich historiků se sudetskými Nemci (Peter Becher a další), požádal jsem Sašu o úvodní slovo – v nemčine. Šlo o setkání také zacílené na sblížení v rámci Evropy a léčení citlivých ran, které tomu mohly bránit.



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Zum Tod von Hans-Jürgen Jaeger25. September 2013

Hans-Jürgen Jäger Der Mitgründer, Kurator und prägende Persönlichkeit unserer gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Er war Jurist, Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Bundesverdienstkreuzes, ein Liberaler durch und durch, ein Visionär und stets die letzte Instanz bei der Lösung von allen Fragen, die unsere Arbeit im Sinne des gemeinsamen Europas hervorbrachte. Seine geistige und ideelle Unterstützung, die er von Anfang an über mehr als ein Jahrzehnt der FEK e. V. ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat, prägte viele Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Sein politisches Wissen, Kraft des Geistes sowie Mut, mit dem er die gesellschaftlichen Veränderungen stets begleitet hat, bleiben als Wegweiser in unserer Erinnerung.

Der Mensch Hans-Jürgen Jaeger ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management



Tintenfass

Die Hülle ist gegangen, sein Geist lebt weiter8. April 2013

Die zwei Bilder, das Tintenfaß mit der Feder und der schöne alte Fotoapparat symbolisieren den beruflichen Lebensweg unseres liebenswerten langjährigen Kollegen, einem Freund, Erich Zwick, der als Taufpate der EUROjournal-Redaktion stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist und Mut zum Weitermachen bei der Überwindung der anfänglichen Durchhänger, die es gab, immer zugesprochen hat.

Balgenkamera Unser „Erichle“, ein geradeliniger Mensch mit Prinzipien, gottesfürchtig, stets ein Gentleman mit viel fast englischem Humor und dem Herzen am rechten Fleck hat sich leise, wie es seine Art war, von dem irdischen Dasein einige Wochen vor seinem 73. Geburtstag verabschiedet.

Lieber Erich,
mit diesem unerwarteten Ortswechsel hast Du mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn wie ich vor ein paar Tagen mit Dir gesprochen habe, war Deine Frage, wann endlich die erste Ausgabe, an der Du trotz mancher Wehwehchen, die Du stets in den Wind geschlagen hast, mit viel Elan mitgearbeitet hast, in Printform herauskommt? Die ist zwar schon so weit, aber wie kann ich Dir diese in den Journalisten-Himmel zustellen lassen? Ich hoffe nur, daß auch die himmlische Medienwelt auf dem neuesten Stand der digitalen Technik ist und über etwas verfügt, was zwitschert oder ähnlich, und Dir die Ausgabe vielleicht vorgesungen wird. Heute ist doch fast alles möglich, wie Du immer gesagt hast, was einem fast unlösbar erschienen ist. Also freue Dich, die Ausgabe kommt.

In ewiger Erinnerung an viele schöne gemeinsame Stunden sage ich Adieu – Dein Peter



Liebe Freunde und Unterstützer unserer FEK e.V. und des EUROjournal pro management25. Februar 2013

Wolfgang Reineke Zeit unseres Lebens sind wir Menschen unterwegs. Und es gibt Momente, in denen wir auf persönliche Weise auf Lebens­wege und das Wirken von Weggefährten und wahren Freunden zurückblicken müssen und dabei die Gewißheit erfahren dürfen, daß wir trotz Verlustes eines großartigen Menschen, der uns allen und vor allem mir stets etwas in dieser heutigen nicht immer erbaulichen Zeit vorgelebt hat – Gelassenheit auf den schwierigen Strecken des Lebens zu üben.

Mit seiner sprichwörtlichen Gelassenheit ist unser langjähriger Freund und Brückenbauer der zwischenmenschlichen Beziehungen auf allen Ebenen, ein Europäer aus überzeugung, ein Christ,
Herr Wolfgang Reineke, auf einen Weg von uns gegangen, den keiner geht, ohne der Begleitung unseres Herrn.

Verneigen wir uns und halten im Geiste still!!!
Wir werden in seinem Sinne die Arbeit, die wir uns zusammen vorgenommen haben, fortführen.
Ich danke Ihnen/Euch allen für die Anteilnahme.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management




Der Platz an seinem Schreibtisch ist seit 2. August verwaist3. August 2011

Rudolf Dumont du Voitel Die journalistischen Werkzeuge des Mitbegründers und Kurators unserer Herausgeberin, der gemeinnützigen Förder­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., und langjährigen Kollegiumsmitgliedes Rudolf Dumont du Voitel (95), einem liebenswerten Menschen, für den die Vision vom vereinten Europa keine politische Floskel war, sondern eine Angele­gen­heit des Herzens und des Verstandes, ruhen nun in unserem Devotionalien-Archiv, das uns alle in Erinnerungen an ihn schwelgen läßt. Mit einem enormen Elan, Ausdauer und unnachahmlicher Überzeugungskraft erreichte er als Autor vieler Beiträge in seinem/unserem EUROjournal pro management stets alle gesellschaftlichen Schichten unserer Leserinnen und Leser, die er immer zum Nachdenken über die Errungenschaften des Friedens im gemeinsamen Europa bewogen hat.

Unser Dumont, den wir mit entsprechend großem Respekt so nennen durften, war nicht nur für mich, sondern für alle unsere ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder eine unerschöpfliche Wissensquelle, aus der wir jederzeit auf Fra­gen, die sich mit dem Umbruch auf unserem Kontinent, Wahrung der Menschenrechte, der Demokratie, dem Preis der Gleich­heit oder der Geopolitik von heute bezogen, stets eine umfassende Antwort mit entsprechenden Kommentaren bekommen haben. In einem seiner Bücher, das unter dem Titel „90 Jahre Herzklopfen“ (DDV-Verlag Heidelberg – gebundene Ausgabe mit 150 Seiten, ISBN 978-3-930 174-18-8, EUR 25,70) erschienen ist, werden biographische Notizen aus den Jahren 1916 – 2006 präsentiert, die eine wichtige Zeit der politischen, gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Entwicklungen in der werdenden europäischen Gemeinschaft aufzeigen.

Rudolf Dumont du Voitel wird zu recht als „Europäer der ersten Stunde“ bezeichnet, denn er war eine bedeutende Persönlichkeit der europäischen Politik in der wichtigen Phase des europäischen Integrationsprozesses. Sein Wirken an der maßgebenden Stelle innerhalb der Brüsseler Politik als Informations- und Medienbeauftragter der EG-Kommission 1961 – 1973 prägte die späteren politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im „Hause Europa“. Und Europapolitik, der Journalismus sowie die Zeit mit Hallstein waren bis zu seinem letzten Atemzug die prägenden Kräfte seines Lebens, indem er uns in den vielen gemeinsamen Jahren durch seine bewundernswerte Vitalität bewiesen hat, daß das Alter keine Beschränkung ist.

Noch einige Stunden vor seinem Weg in die Ewigkeit waren seine Gedanken, pflichtbewußt wie er war, bei der inhaltlichen Ausgestaltung seines/unseres gesamteuropäischen Magazins. Auf seinem Schreibtisch blieb ein angefangener Beitrag zu dieser Ausgabe, in dem er sich mit dem „Schleudertrauma des Europabürgers“, der nur mit flachbrüstigen Talkshows im Fernsehen gefüttert, anstatt mit einer zielgerichteten, verantwortungsvollen und vor allem von den Machtausübenden EU-Akteuren klaren sowie ungelogenen Europapolitik konfrontiert wird.

Im Namen aller Mitstreiter, Kolleginnen und Kollegen sage ich auch posthum ein großes Dankeschön und verneige mich vor unserem lieben Rudolf Dumont du Voitel, der uns/mir in steter Erinnerung bleibt. Wir vermissen ihn, denn er spiegelte in die Welt den „Stein der Weisen“.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums




REQUIESCAT IN PACE – Sursum corda!6. Juli 2011

S.k.k.H. Otto von Habsburg Mit S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg ist einer der Gründerväter und Visionäre der Europäischen Idee von uns gegangen. Sein Leben war geprägt durch Pflichterfüllung, Bescheidenheit, absoluter Verläßlichkeit und stets einem Denken in großen und weiten Kategorien. Er war so etwas wie ein realistischer Visionär, wenn er zum Beispiel sagte: „Utopien vergehen, Visionen sind vorweggenommene Realität“.

Auch die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. und das von ihr herausgegebene multilinguistische gesamteuropäische Medium EUROjournal pro management erleidet durch seinen Tod einen großen Verlust. Er war nicht nur ein Förderer und Träger der von ihr ausgelobten Auszeichnung, der Europamedaille Karl IV., sondern hat die Arbeit dieser gemeinnützigen europäischen Vereinigung stets unterstützt und auch in seinen Veröffentlichungen sehr wohlwollend erwähnt.

Wir alle sind aufgerufen, in seinem Geiste das große Aufbauwerk Europas fortzuführen. Zur derzeitigen Euro-Krise hätte er gesagt: „Das ist zwar nicht schön, ja sogar schlimm, aber es ist auf gar keinen Fall eine schlimme Tragödie, Europa muß da durch“. Wir alle, die ihn persönlich gekannt haben, werden noch lange Zeit seine tiefe Stimme im Ohr behalten und werden uns immer wieder fragen, was hätte er zu dem einen oder anderen Problem gesagt, wie hätte er die großen Herausforderungen bewältigt.

Der Mensch Otto von Habsburg ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Seine Ideen und sein Geist werden uns auch zukünftig im Sinne des Wahlspruch seines Ahns Joseph II. „virtute et exemplo“ begleiten und beflügeln.

Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats, Ehrenmitglied des Europäischen Parlamentes, FEK-Gründungsfachbeirat

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums





 

Die gemeinnützige FEK e.V. im Überblick:

Idee:
Unterstützung des Wissenstransfers aus allen Bereichen, den eine moderne und aufgeschlossene Gesellschaft innerhalb der europäischen Regionen braucht, und somit die Bemühungen der Erweiterung der Europäischen Union nachhaltig zu stärken.



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„Wer in der ersten Reihe bleiben will, braucht Spitzenleute hinter sich.“

Werden Sie Mitglied der Förder­ge­sell­schaft und nehmen Sie teil am Dialog mit 27 Ländern Europas aus den un­ter­schied­lich­sten Bereichen mit ungefilterten und nicht manipulierten Informationen, An­sich­ten, Aussichten und Analysen oder in­se­rie­ren Sie, um Ihre Zielgruppe auf einem neuen Weg zu erreichen.

Die Mitglieder des Fachbeirates (Kollegiums) finden Sie >hier<.



Der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Otto beantworten gerne Ihre Fragen.



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